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Jetzt heißt es abwarten (5. Februar 2012)
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Die Hockeydamen des TSV SCHOTT Mainz haben am Mittag ihr letztes Saisonspiel in der Zweiten Hallen-Regionalliga Süd mit 4:2 bei der TG 1846 Worms gewonnen. „Das war ein Sieg für die Moral“, so Trainer Rolf Altherr, denn ob es zum Klassenverbleib reicht, ist jetzt allein von der Konkurrenz abhängig.
Mit nun 13 Punkten aus den zwölf Saisonspielen liegen die Mainzerinnen weiter auf dem vierten Rang. Der würde reichen, um die Klasse zu halten, doch die dahinter liegenden Mannschaften haben allesamt noch ein oder zwei Spiele in der Hinterhand. Und so muss der TSV das kommende Wochenende abwarten, um zu sehen, in welcher Liga in der nächsten Saison gespielt wird. Aufgrund der geringen Abstände nach hinten stehen die Chancen allerdings nicht gut für Mainz. „Wahrscheinlich werden die 13 Punkte am Ende nicht reichen, aber wir haben uns teuer verkauft,“ so Altherr, dessen Team in Worms „aufgrund der starken zweiten Hälfte verdient gewonnen“ hat.
Führung durch Tina Gundlach
Gegen defensive Wormserinnen spielte der TSV sehr konzentriert und erarbeitete sich früh die ersten Chancen. Der Lohn kam in der 13. Minute, als Tina Gundlach nach Vorarbeit von Sandra Stauth zum 1:0 traf. Die Führung hielt allerdings nur drei Minuten, dann gelang Nicole Hasselmann der Ausgleich für die TG. Die Mainzerinnen ließen in der ersten Halbzeit weitere Möglichkeiten, darunter vier Ecken, ungenutzt. Stattdessen traf Marion Lagies (26.) zur 2:1-Führung für die Gastgeberinnen.
TSV holt Rückstand auf
Nach dem Seitenwechsel spielten die SCHOTTlerinnen druckvoll und konnten durch Amelie Neumann-Kleinpaul (34.) schnell ausgleichen. Im Anschluss stand vor allem die Defensive hervorragend, und so brauchten die Wormserinnen ganze zwanzig Minuten, ehe sie sich überhaupt wieder in den Mainzer Kreis vorspielten. Zu diesem Zeitpunkt stand es aber schon 3:2 für die Mainzerinnen, denn Stauth (45.) hatte den Führungstreffer erzielt, Antje Ahlgrimm setzte in der 53. Minute mit einem Eckentor den Schlusspunkt zum 4:2-Auswärtserfolg.
Niederlage in Hanau
Nach der 2:10-Niederlage am Vortag gegen den Hanauer THC sei dies die richtige Reaktion der Mannschaft gewesen, befand Altherr. „Wir sind ein starkes Kollektiv und haben auch in den schweren letzten Wochen immer an uns geglaubt.“ Mit einem Sieg in Hanau hätten die Mainzerinnen ihre Chancen vor dem abschließenden Spieltag natürlich erhöhen können, doch nachdem es bis zur 28. Minute nur 0:1 gestanden hatte, konnte der TSV dem Spiel des Meisters und Aufsteigers in der zweiten Halbzeit nichts mehr entgegensetzen. „Insgesamt haben wir aber im Saisonverlauf einfach zu viele Punkte gegen momentan schlechter platzierte Teams liegen gelassen“, urteilt Altherr, denn der TSV verlor in der Rückrunde sowohl gegen den Rüsselsheimer RK II als auch gegen Eintracht Frankfurt II. Und so hat es sein Team nun nicht mehr in der eigenen Hand, sondern muss am kommenden Wochenende zuschauen und abwarten.
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Hockeydamen vor spannendem Saisonfinale (2. Februar 2012)
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Zwei Auswärtsspiele müssen die Hockeydamen des TSV SCHOTT Mainz am Wochenende in der Zweiten Regionalliga Süd bestreiten. Zunächst sind sie am Samstag (15 Uhr) bei Tabellenführer Hanauer THC zu Gast, am Sonntag (11 Uhr) folgt das Duell mit der TG 1846 Worms, dem vermeintlich direkten Konkurrenten im Kampf um den Klassenverbleib.
Nach jetzigem Stand bilden beide Partien den Saisonabschluss für die Mainzerinnen, denn der Protest gegen das Rüsselsheim-Spiel wurde abgelehnt. „Wir werden prüfen, ob wir in die nächste Instanz gehen“, so Trainer Rolf Altherr, „denn der zuständige Ausschuss hat offensichtlich die Beweise nicht zur Kenntnis genommen und das Video nicht angeschaut.“ Auf diesem ist ersichtlich, wie Altherr den Schiedsrichter darauf aufmerksam macht, dass die Rüsselsheimerin Maren Pfefferkorn vor Ablauf ihrer Zeitstrafe wieder auf das Spielfeld zurückkehrt, der Schiedsrichter aber dennoch weiterspielen lässt. „Dieser Protest ist aber nur ein Nebengeräusch“, macht Altherr deutlich, „schließlich liegen noch sechs Punkte auf dem Tablett.“ Momentan steht der TSV auf dem vierten Platz, und nun ist auch klar, dass dieser zum Klassenverbleib reichen würde.
Martina Hornung und Britta Bezner im Kader
„Ein Punktgewinn gegen Hanau wird natürlich schwer, aber für uns ist die Situation eng, und die Mannschaft wird kämpfen“, so der Trainer, der am Wochenende auf Martina Hornung zurückgreifen kann, die nach ihrem Schleudertrauma wieder trainiert hat. Auch Charlotte Löhr und Sina Bohrer können spielen. Im Tor steht Britta Bezner, die aus Stuttgart anreist, um den TSV zu unterstützen.
Gute Trainingswoche
„Wir haben die Woche wirklich sehr gut trainiert“, hofft Altherr, dass die Mannschaft die guten Eindrücke bestätigen kann, denn „gegen Worms sind die Punkte Pflicht.“ Die TG liegt mit zwei Punkten Rückstand auf den TSV auf dem fünften Rang, hat aber zwei Spiele weniger absolviert. Die trägt die TG erst am Folgewochenende aus und stünde im Falle eines Mainzer Sieges unter Druck, beide Partien gewinnen zu müssen. Von den drei Teams auf den Abstiegsrängen haben die Wormserinnen zwar die beste Ausgangsposition, möglich ist aber auch, dass die anderen im Endspurt noch für eine Überraschung sorgen. Für Altherr ist daher klar: „Wir müssen uns am Wochenende allein auf uns konzentrieren, um unsere Chancen im Endspurt so hoch wie möglich zu halten.“
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TSV unterliegt der Eintracht (29. Januar 2012)
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Enttäuschte Gesichter bei den Hockeydamen des TSV SCHOTT Mainz. Die Mannschaft von Trainer Rolf Altherr unterlag am Sonntag bei Eintracht Frankfurt mit 2:3. „Wir hatten Chancen für vier Spiele“, haderte der Coach nach der Partie, die die Situation der Mainzerinnen im Abstiegskampf der Zweiten Hallen-Regionalliga Süd immer schwieriger werden lässt.
Stauth bringt TSV in Führung
Die Gastgeberinnen begannen gut, „aber nach etwa fünf bis sechs Minuten hatten wir unseren Rhythmus gefunden“, so Altherr, und in der achten Minute ging seine Mannschaft durch Sandra Stauth in Führung. Es entwickelte sich eine offene Halbzeit, in der sich beide Teams Chancen erspielen konnten. Die Mainzer Führung hielt bis zur 25. Minute, dann kam die Eintracht nach einer Ecke zum Ausgleich, keine 120 Sekunden später verwandelten die Gastgeberinnen eine weitere Ecke zum 2:1-Halbzeitstand.
Viele Chancen in der zweiten Halbzeit
„Nach dem Seitenwechsel haben wir das Konzept verändert und gut gespielt“, resümiert Altherr. Doch in der 35. Minute passten seine Spielerinnen nicht auf, Frankfurt fing einen Querpass ab und zog mit 3:1 davon. Der Treffer schien Signalwirkung gehabt zu haben, „danach haben wirklich sehr, sehr gut gestanden und kaum noch etwas zugelassen.“ Die Mainzerinnen erspielten sich diverse Chancen und Ecken und kamen durch Stauth (45.) zum erneuten Anschlusstreffer. Noch waren 15 Minuten Zeit, „aber das Tor war wie vernagelt.“ Auch in der Schlussphase, in der Altherr Torhüterin Anka Geiben vom Feld nahm, spielte sein Team druckvoll, scheiterte jedoch an einer gut aufgelegten gegnerischen Torhüterin, und ein anderes Mal konnte die Defensive der Eintracht noch auf der Linie klären.
„Wir machen einfach zu viele Fehler“, war Altherr frustriert. „Wir haben gute Phasen, können die aber nicht konstant durchhalten. So kommen wir zu selten in einen Spielfluss, in dem wir mal fünf oder sechs gute Aktionen durchspielen können. Stattdessen profitieren wir von Einzelaktionen und von Fehlern der anderen.“
TSV bleibt auf Rang 4
Die Mainzerinnen bleiben nach der Niederlage mit zehn Punkten weiter auf dem vierten Tabellenrang, denn die fünftplatzierte TG 1846 Worms unterlag bei Tabellenführer Hanauer THC mit 0:7. Worms hat damit weiterhin acht Punkte, aber im Vergleich zu Mainz noch zwei Spiele in der Hinterhand.
Der TSV muss noch zwei reguläre Saisonspiele absolvieren. Am Samstag sind die „Blauen“ ab 15 Uhr in Hanau zu Gast, am Sonntag folgt das Gastspiel (11 Uhr) in Worms. Ob dem Protest des TSV gegen die Partie gegen den Rüsselsheimer RK II stattgegeben wird und das Spiel wiederholt wird, steht noch nicht fest.
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Wichtiger Sieg gegen Wiesbaden (21. Januar 2012)
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Das Heimspielwochenende der Hockeydamen des TSV SCHOTT Mainz in der Zweiten Regionalliga Süd begann am Samstag mit einem 4:2-Erfolg gegen den Wiesbadener THC. Tags darauf setzte es gegen den Rüsselsheimer RK II eine 4:6-Niederlage. Der TSV hat allerdings Protest eingereicht und fordert die Neuansetzung.
Durch einen Rüsselsheimer Doppelschlag (7./8.) gerieten die Mainzerinnen am Sonntag früh mit 0:2 in Rückstand, ließen sich jedoch nicht aus der Ruhe bringen. Amelie Neumann-Kleinpaul (15.) und Sandra Stauth (18.) trafen zum Ausgleich. Doch ein dummer Ballverlust im Aufbauspiel führte noch vor der Halbzeit (25.) zur 3:2-Führung für Rüsselsheim.
Mainz technisch zu unsauber
Nach dem Seitenwechsel erhöhte der TSV den Druck, spielte aber technisch zu unsauber gegen die fehlerfreie RRK-Deckung. Zudem musste Trainer Rolf Altherr auf die im Spielaufbau schmerzlich vermisste Sina Bohrer verzichten. Kurz vor der Halbzeit war außerdem Martina Hornung mit einem Schleudertrauma vom Feld getragen worden. „Trotzdem waren die Chancen da, das Spiel zu gewinnen“, haderte Altherr, der in der 38. Minute die Gäste auf 4:2 davonziehen sah. Stauth (45.) erzielte den Anschlusstreffer, Maren Pfefferkorn (50.) konterte mit dem 5:3.
Es entwickelte sich eine hitzige Schlussphase, in der Mainz eine Ecke zugesprochen bekam. Dagegen protestierte Pfefferkorn so heftig, dass sie 3:10 Minuten vor Spielende die Gelbe Karte sah und für den Rest der Partie vom Platz gestellt wurde. Die Ecke konnte Renate Mattmann (58.) zum 4:5 verwandeln. Es waren noch 1:30 Minuten zu spielen, da brachte der RRK-Trainer Pfefferkorn wieder ins Spiel. Altherrs Einwände blieben ungehört, Pfefferkorn fing einen Mainzer Pass ab und spielte auf Violeta Smirnova (60.), die zum 6:4-Auswärtssieg des RRK traf.
TSV legt Protest ein
Erst nach weiteren 30 Sekunden unterbrach der Schiedsrichter die Partie und schickte Pfefferkorn wieder auf die Strafbank. „Was da am Ende des Spiels gelaufen ist, kann ich nicht nachvollziehen. Ich habe den Schiedsrichter sofort darauf aufmerksam gemacht, dass die Rüsselsheimer Spielerin meiner Meinung nach viel zu früh wieder aufs Feld gegangen ist, aber er hat weiterspielen lassen und sie erst, nachdem sie die entscheidende Vorarbeit zum Rüsselsheimer Siegtor geleistet hatte, wieder auf die Strafbank geschickt. Es ist alles auf Video zu sehen. Wir werden Protest einlegen und eine Neuansetzung des Spiels verlangen.“
Wichtiger „Dreier“ gegen Wiesbaden
Die Niederlage und somit ungewisse Situation überschatteten am Sonntag ein wenig den 4:2-Erfolg gegen den Wiesbadener THC. Durch Stauth (9.) und Charlotte Löhr (15.) ging der TSV in einem ausgeglichenen Spiel früh in Führung. 30 Sekunden nach dem Seitenwechsel gelang Berinike Michel-Soth der Anschlusstreffer für die Gäste. Es begann eine wenig souveräne Phase der „Blauen“, die erst durch das 3:1 von Mattmann (42.) wieder die Oberhand gewannen. Das Glück, das dem TSV in den vergangenen Spielen so oft gefehlt hatte, war an diesem Tag auf der Seite der Gastgeberinnen, denn der THC vergab einige hochkarätige Möglichkeiten; so auch einen Siebenmeter, den Anka Geiben im Mainzer Tor spektakulär hielt. Neumann-Kleinpaul erhöhte in der 47. Minute auf 4:1, mehr als den erneuten Anschlusstreffer in der 58. Minute ließen die Gastgeberinnen nicht zu. „Der Schlüssel zum Erfolg war heute die Variabilität im Spielaufbau und das tolle Abwehrverhalten“, lobte Altherr die kämpferische Leistung seines Teams, das auf den vierten Tabellenrang vorrückte. Die dahinter platzierte TG Worms hat aber zwei Spiele in der Hinterhand.
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Unentschieden gegen Worms (10. Dezember 2011)
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Die Hockeydamen des TSV SCHOTT Mainz haben sich im letzten Spiel vor der Winterpause noch einen Punktgewinn in der Zweiten Regionalliga Süd erkämpft. Gegen die TG 1846 Worms kam der TSV in eigener Halle zu einem 3:3.
Die Mainzerinnen hatten zunächst deutlich mehr Ballbesitz, doch die Defensive der Gäste spielte stark, hinzu kam eine schwache Eckenausbeute beim TSV: Auf die gesamte Spielzeit bekamen die Gastgeberinnen neun Ecken zugesprochen, konnten davon aber nur eine verwerten. Die war jedoch wichtig, denn nachdem der TSV durch einen Treffer von Meike Corell (16.) mit 0:1 in Rückstand geraten war, glich Antje Ahlgrimm (27.) nach einer Ecke zum 1:1-Halbzeitstand aus.
Mainz läuft Rückstand hinterher
Obwohl der TSV auch zu Beginn der zweiten Hälfte überlegen agierte, gingen die Wormserinnen durch einen verwandelten Siebenmeter von Marion Lagies (39.) erneut in Führung. Die Mainzerinnen verloren im Anschluss kurzfristig ihre Ordnung, was Nicole Hasselmann (48.) zum dritten Wormser Treffer nutzte.
Zu diesem Zeitpunkt hatte TSV-Trainer Rolf Altherr Torfrau Christine Houben, die an diesem Tag in der ersten Mannschaft aushalf, bereits vom Feld genommen, um mit sechs Feldspielerinnen auf den Ausgleich zu drängen. Dies machte sich im Nachhinein bezahlt, denn Amelie Neumann-Kleinpaul rettete dem TSV mit ihrem Doppelschlag in der 50. und 51. Minute noch „einen wichtigen Punkt gegen den Abstieg“, so Altherr, der nicht so recht wusste, wie er das Ergebnis einordnen sollte. „Es war heute deutlich mehr drin – aber aufgrund des Spielverlaufs müssen wir froh sein, überhaupt einen Punkt erkämpft zu haben.“
Die Mainzerinnen schließen die Hinrunde auf dem fünften Tabellenrang ab und haben den zweitstärksten Angriff der Liga. Ein positiver Punkt für den Aufsteiger, „aber es ist einfach schade, dass wir das Torwartproblem nicht lösen können und somit immer ein wenig unter Wert spielen“, resümiert Altherr.
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TSV punktet gegen die Eintracht (4. Dezember 2011)
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Wichtige drei Punkte gegen die Zweitvertretung von Eintracht Frankfurt haben die Hockeydamen des TSV SCHOTT Mainz am Samstag in der Zweiten Regionalliga Süd eingefahren. Durch einen 7:4 (2:1)-Erfolg in eigener Halle hielten die Mainzerinnen den Konkurrenten im Kampf gegen den Abstieg auf Abstand und festigten ihren vierten Rang.
Doppelschlag vor der Halbzeit
Dabei begann die Partie gegen die Eintracht alles andere als optimal, in der 12. Minute geriet die Mannschaft von Trainer Rolf Altherr durch Noora Susimaar mit 0:1 in Rückstand. Dem liefen die „Blauen“ lange hinterher, doch zwei Treffer binnen einer Minute durch Antje Ahlgrimm (28.) nach einer Ecke und Amelie Neumann-Kleinpaul (29.) drehten die Partie noch vor der Halbzeit zu Gunsten der Gastgeberinnen.
Torreiche zweite Halbzeit
Kurz nach dem Seitenwechsel erhöhte Neumann-Kleinpaul (31.) auf 3:1, doch den Frankfurterinnen gelang sechs Minuten später der Anschlusstreffer. Den konterte Charlotte Löhr (44.) mit dem 4:2, doch auch diesmal ließ sich die Eintracht nicht abschütteln; Anna Gatzweiler (47.) traf zum erneuten Anschlusstreffer. „Das war ein sehr ausgeglichenes und umkämpftes Spiel“, resümierte Altherr, der über die gesamte Spielzeit auf eine feste Torhüterin verzichtete. „Spielentscheidend war, dass wir dem 4:3 sofort das 5:3 folgen ließen.“ Dies gelang Neumann-Kleinpaul (48.) mit ihrem dritten Treffer des Tages. Susanne Sunkel (53.) und Löhr (59.) schraubten das Ergebnis weiter in die Höhe. Die Frankfurterinnen konnten durch Carlotta Meißner (57.) lediglich noch Ergebniskosmetik betreiben.
3:6-Niederlage gegen den Tabellenführer
Durch die drei Punkte am Samstag stand der TSV tags darauf im Heimspiel gegen Hanauer THC nicht mehr so unter Druck. Altherr hatte seinem Team gegen den Tabellenführer lediglich Außenseiterchancen eingeräumt, obwohl die Gastgeberinnen durch Charlotte Löhr (4.) sogar in Führung gingen. Die beantwortete Hanau allerdings drei Minuten später mit dem Ausgleich. „Nach der ausgeglichen Anfangsphase hat sich die Qualität von Hanau durchgesetzt“, so Altherr, denn bis zur Halbzeit lag der TSV mit 1:3 zurück.
„Nach dem Seitenwechsel haben wir stärker aufgespielt, konnten unsere Chancen aber nicht verwerten“, haderte der Trainer. Stattdessen zog der THC bis auf 5:1 davon, ehe Susanne Sunkel (50.) und Amelie Neumann-Kleinpaul (51.) ein Doppelschlag gelang. Kurz darauf hatte der TSV sogar die Chance, per Ecke auf 4:5 zu verkürzen, doch Hanau konnte auf der Linie klären. Den Schlusspunkt setzte Hanaus Pia Norek (53.) mit ihrem Treffer zum 3:6-Endstand.
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Niederlage zum Saisonauftakt (12. November 2011)
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Die Hockey-Damen des TSV SCHOTT Mainz haben zum Hallensaison-Auftakt der 2. Regionalliga Süd eine Niederlage einstecken müssen. Der Aufsteiger unterlag daheim TEC Darmstadt mit 3:8 und rangiert nach dem ersten Spieltag auf dem fünften Tabellenrang.
„Wir haben gut begonnen“, befand Trainer Rolf Altherr. Beide Mannschaften tasteten sich in den ersten Minuten ab, echte Torchancen ergaben sich keine. Aber schon die erste sich bietende verwandelte Amelie Neumann-Kleinpaul in der fünften Minute zum 1:0. Doch der Ausgleich sechs Minuten später bedeutete einen Bruch im Mainzer Spiel. Der TSV kassierte weitere schnelle Gegentreffer – bis zur Halbzeit stand es 1:5.
Nach dem Seitenwechsel entschied Altherr, ohne Torhüterin zu spielen. „Das hätten wir vielleicht schon in der Phase nach dem Ausgleich oder dem 1:2 machen müssen, um das Aufbauspiel der Darmstädterinnen zu unterbinden.“ Das Spiel des TSV wurde deutlich belebt, die Mainzerinnen kamen zu einigen „100%igen“ Torchancen, scheiterten jedoch an sich oder der starken Gäste-Torhüterin. Renate Mattmann (43.) erzielte das zwischenzeitliche 2:6, Charlotte Löhr setzte in der 57. Minute den Schlusspunkt zum 3:8.
Schon am kommenden Wochenende stehen die Gastspiele beim Wiesbadener THC und Rüsselsheimer RK II an. Besondere Sorge bereitet Altherr weiterhin die Torhüterposition. Der Abgang von Anka Geiben nach der Feld-Hinrunde konnte bislang nicht kompensiert werden. Beim TSV wird weiter fieberhaft an einer Lösung gearbeitet.
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| -- Feldsaison: Hinrunde 2011/2012 |
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Dritter Sieg in Folge (14. September 2011)
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Die Hockey-Damen des TSV SCHOTT Mainz bleiben in der Oberliga weiter ungeschlagen. Die Mannschaft von Trainer Rolf Altherr gewann bei der SG VfL Bad Kreuznach/SV Gau Algesheim mit 4:0. Damit siegte der TSV auch im dritten Spiel in Folge und musste noch immer kein Gegentor einstecken. Doch nach den Kantersiegen zum Saisonauftakt taten sich die Blauen gegen die SG etwas schwerer.
„Wir haben uns gegen eine gut stehende Abwehr der SG nicht allzu viele Chancen erarbeiten können“, so Altherr, der auf Sandra Stauth, Charlotte Löhr und Tina Gundlach verzichten musste. „Da hat man natürlich gemerkt, dass Qualität gefehlt hat. Dennoch waren wir auf dem Feld klar die bessere Mannschaft.“ Der Lohn kam in der 12. Minute, als Amelie Neumann-Kleinpaul die Mainzerinnen mit 1:0 in Führung brachte. Renate Mattmann erhöhte in der 25. Minute auf den 2:0-Pausenstand.
Die SG gab den SCHOTTlerinnen in der Abwehr weit mehr zu tun, als es die Auftaktgegner getan hatten. „Man hat gemerkt, dass einige Spielerinnen Regionalliga- und sogar Bundesligaerfahrung hatten“, beobachtete Altherr, denn die Gastgeberinnen stellten mit einigen guten Dribblings und langen Bällen immer wieder ihr Können unter Beweis.
Doch die Tore machten die Mainzerinnen, die auch nach dem Seitenwechsel noch zweimal ins Schwarze trafen. Zunächst gelang Mattmann das 3:0 in der 41. Minute, ehe Jana Bayer (60.) zum 4:0-Endstand einnetzte.
Das für den Samstag (17. September) angesetzte Auswärtsspiel bei der TG Worms wurde kurzfristig abgesagt. „Worms hat wegen Spielermangel um Verlegung gebeten, das haben wir aus sportlichen Gründen akzeptiert“, so Altherr. Neuer Termin ist der 25. September um 15 Uhr.
Aufstellung TSV SCHOTT Mainz Anka Geiben (Tor), Sina Bohrer, Caroline Hammacher, Jasmin Groll, Antje Ahlgrimm, Susanne Sunkel, Jana Bayer, Renate Mattmann, Amelie Neumann-Kleinpaul, Steffi Klatt, Helen Brunner, Eva Ulbrich Trainer: Rolf Altherr
Tore 0:1 12. Min Neumann-Kleinpaul 0:2 25. Min Mattmann 0:3 41. Min Mattmann 0:4 60. Min Bayer |
Klassenunterschied (11. September 2011)
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Auch im zweiten Saisonspiel der Oberliga blieben die Hockeydamen des TSV SCHOTT Mainz ihrem Motto „Wir spielen weiter Regionalligahockey, nur unsere Gegner nicht“ treu und feierten beim keineswegs schwachen TV Alzey einen sicheren 11:0-Auswärtssieg. Dabei beeindruckten die Mainzerinnen nicht nur den Gegner sondern auch den eigenen Trainer.
„In einigen Situationen war ich selbst überrascht, wie ball- und kombinationssicher wir inzwischen sind. Dass die Mädels so konstant auf diesem hohen Niveau spielen und sich weder vom Gegner noch vom Ergebnis nach unten ziehen lassen, ist wirklich erstaunlich“, so Rolf Altherr.
Die ersten beiden Großchancen wurden noch vergeben, doch in der fünften Minute stand Susanne Sunkel am langen Pfosten goldrichtig, um einen etwas verzogenen Torschuss von Renate Mattmann abzustauben. In der Folge entwickelte sich ein ansehnliches Spiel, denn die Alzeyerinnen versteckten sich keineswegs und versuchten, mitzuspielen. Doch die SCHOTTlerinnen zeigten sich in allen Belangen überlegen, waren immer einen Tick schneller, verteidigten kompromisslos und waren auch im Ab-schluss konsequent. „Das ist es wohl, was man einen Klassenunterschied nennt“, meinte Altherr nach dem Spiel. „Man sieht deutlich, dass wir letztes Jahr in der Regionalliga gespielt und das dortige Tempo mitgenommen haben.“
Die Mainzerinnen sprühten vor Spielfreude und schraubten das Ergebnis bis zur Pause auf 6:0. Auch nach dem Wechsel hielten die Blauen das Tempo hoch und ernteten für das siebte Tor gar Szenenapplaus vom Alzeyer Publikum. Mit drei direkten Pässen wurde Sandra Stauth am rechten Pfosten frei gespielt und brauchte den Ball nur noch über die Linie zu drücken.
Vor allem defensiv zeigten sich die Blauen sehr abgeklärt und ließen bis zur 52. Minute keinen einzigen gegnerischen Torschuss zu. Doch da stand es auch schon 10:0, und die aus Südafrika zurückgekehrte Anka Geiben parierte glänzend und hielt ihren Kasten sauber.
Am Donnerstag geht es nun nach Bad Kreuznach, und am Samstag steht mit dem Spiel in Worms ein echter Prüfstein auf dem Weg zurück in die Regionalliga auf dem Programm.
Mainz: Anka Geiben (Tor), Sina Bohrer, Caroline Hammacher, Tina Gundlach, Charlotte Löhr (2), Jasmin Groll, Antje Ahlgrimm, Susanne Sunkel (2), Jana Bayer, Renate Mattmann (1), Sandra Stauth (3), Amelie Neumann-Kleinpaul (3), Steffi Klatt
Torfolge: 0:1 5. Min Sunkel 0:2 14. Min Neumann-Kleinpaul 0:3 17. Min Stauth 0:4 27. Min Stauth 0:5 32. Min Löhr 0:6 35. Min Mattmann 0:7 41. Min Stauth 0:8 45. Min Neumann-Kleinpaul 0:9 46. Min Löhr 0:10 49. Min Sunkel 0:11 68. Min Neumann-Kleinpaul
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Hallenergebnis unter freiem Himmel (4. September 2011)
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Die Hockeydamen des TSV SCHOTT Mainz untermauerten gleich im ersten Saisonspiel ihre Ambitionen auf die Oberligameisterschaft und fegten die völlig überforderten Damen von Rot-Weiß Koblenz mit 18:0 vom Feld. Solche Ergebnisse sind eigentlich eher im Hallenhockey möglich, und in der Tat erinnert das Ergebnis an die zurückliegende Hallensaison, als der TSV die Gegner reihenweise mit Kantersiegen distanzierte und am Ende überlegen in die Regionalliga aufstieg. Und genau dahin soll der Weg in der Feldsaison ja auch führen: zurück in die Regionalliga.
Dass der Gegner schwach sein würde war schon vor Spielbeginn klar, doch die Damen um Kapitänin Jana Bayer hatten sich fest vorgenommen, sich davon nicht beeindrucken zu lassen und das eigene Spiel konsequent durchzuziehen. Das erste Tot fiel gleich in der zweiten Spielminute; Renate Mattmann eröffnete den Tor-reigen mit einem platzierten Rückhandschuss und ließ ihrem ers-ten Treffer bis zur elften Minute noch zwei weitere folgen.
Doch nicht nur sie war in Schusslaune, das ganze Team war hungrig und spielte den Gegner buchstäblich in Grund und Boden. Mitte der ersten Halbzeit fielen die Tore phasenweise im Minutentakt, und auch Sandra Stauth gelang ein echter Hattrick. Bis zur Pause stand es bereits 13:0.
Im zweiten Durchgang schwand die Konzentration dann doch etwas, und Koblenz stellte sich nun noch mehr hinten rein, wodurch es die Mainzerinnen schwerer hatten, ihre drückende Überlegenheit in weitere Tore umzumünzen. Noch fünfmal gelang dies, eigentlich zu wenig gegen einen derart schwachen Gegner.
Doch Trainer Rolf Altherr wollte solche kritischen Töne nicht gelten lassen. „Das war eine tolle Leistung, gerade gegen einen so deutlich unterlegenen Gegner. Derartige Spiele hatten wir auch schon im Aufstiegsjahr vor zwei Jahren, doch da gewannen wir nie zweistellig. Daran sieht man, wie stark die Mannschaft geworden ist."
Am kommenden Wochenende geht es nach Alzey, wo ein un-gleich schwererer Gegner wartet. Doch die Blauen werden voll Selbstbewusstsein dort aufschlagen und weiter am Aufstiegsziel arbeiten.
Mainz: Kira Harke (Tor), Sina Bohrer, Caroline Hammacher, Tina Gund-lach (2), Charlotte Löhr(2), Jasmin Groll (1), Eva Ulbrich (4), Su-sanne Sunkel, Jana Bayer, Renate Mattmann (4), Sandra Stauth (4), Amelie Neumann-Kleinpaul (1), Steffi Klatt Trainer: Rolf Altherr
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Lücke zur Konkurrenz geschlossen / 15. Mai 2011
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Sechs Tore und drei Punkte – das ist die Ausbeute der Hockey-Damen des TSV SCHOTT Mainz vom Wochenende. Nach einem glatten 3:0-Heimerfolg gegen den Kreuznacher HC am Samstag verlor der TSV am Sonntag zwar mit 3:4 gegen den Tabellenführer aus Hanau, doch die Lücke zur Konkurrenz im Kampf um den Klassenerhalt ist geschlossen.
„Wir haben zwei sehr ähnliche Spiele erlebt“, so Trainer Rolf Altherr. In beiden Partien erzielte seine Mannschaft drei Tore und zeigte sich effektiv in der Chancenverwertung. Und gegen den Kreuznacher HC stimmte auch das Ergebnis.
„Kreuznach hatte zwar mehr Spielanteile, aber wir haben sehr gut verteidigt und standen immer dicht am Gegner“, analysierte Altherr, dessen Team bereits in der 9. Minute durch Renate Mattmann in Führung ging. Die Vorarbeit leistete Larissa Dole-zilek, die nur drei Minuten später auf 2:0 erhöhte. „Sie hat riesig gespielt“, lobte der Trainer das Küken im Team. Noch vor der Halbzeitpause gelang Amelie Neumann-Kleinpaul das 3:0, an dem sich bis zum Abpfiff nichts mehr ändern sollte.
„Gegen Hanau haben wir uns eigentlich nichts ausgerechnet“, so Altherr über die Begegnung beim Tabellenführer, der in der gesamten Saison erst ein Gegentor kassiert hatte. Doch sein Team knüpfte an die gute Leistung vom Samstag an, Neu-mann-Kleinpaul traf nach 13 Minuten zur Gäste-Führung, Sandra Stauth erhöhte zum 0:2-Pausenstand.
„Nach der Halbzeit hat Hanau mächtig Druck gemacht“, beo-bachtete Altherr, wie sich die Gastgeberinnen ein deutliches Übergewicht auf dem Feld erarbeiteten und in der 40. Minute zum Anschlusstreffer kamen. Nach einem Fehler der Hanauer Torhüterin stellte Stauth in der 45. Minute den alten Vorsprung allerdings wieder her. Hanau antwortete jedoch nur kurze Zeit später mit dem 2:3, ehe ein Siebenmeter den Ausgleich brach-te. Als es schon nach einer Punkteteilung aussah, gelang Ha-nau nur 20 Sekunden vor dem Abpfiff der 4:3-Siegtreffer.
Bei den Mainzerinnen flossen angesichts der so knapp verge-benen Punkte zwar einige Tränen, doch insgesamt lief das Wochenende durchaus positiv für den TSV. Von den vier Teams der unteren Tabellenhälfte konnten nur die SCHOTT-Damen punkten, die Konkurrenten aus Schweinfurt, Schwabach und Darmstadt verloren jeweils beide Partien. Die Mainzerinnen haben dadurch den bisherigen Drei-Punkte-Rückstand auf diese Mannschaften aufgeholt.
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Aufstieg und „Plus Hundert“ (27. Februar 2011)
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Im letzten Saisonspiel gegen den TFC Ludwigshafen II ging es für die Hockeydamen des TSV nicht mehr um den Aufstieg in die Zweite Regionalliga, der stand schon seit einiger Zeit fest. Vielmehr wollten die Damen um Kapitänin Sandra Stauth einen neuen Torrekord in der Oberliga Rheinlandpfalz-Saar aufstellen und als erste Mannschaft ein Torverhältnis von mehr als plus Einhundert Toren erreichen. Neun Tore fehlten dazu, und die Blauen ließen von Beginn an wenig Zweifel, dass sie dieses Ziel erreichen würden.
Von Beginn an schnürten die Mainzerinnen den Gegner am eigenen Schusskreis ein und erspielten sich schnell die ersten Möglichkeiten. In der zweiten Minute eröffnete Stauth selbst den Torreigen und erzielte das 1:0, keine sechzig Sekunden später ließ Goalgetterin Renate Mattmann das zweite Tor folgen. Sie war es auch, die mit dem 9:0 direkt nach der Pause die Schallmauer durchbrach und die „plus Einhundert“ erzielte.
18:0 hieß es am Ende der sehr einseitigen Partie, und die Mainzerinnen nahmen unter dem Applaus des Publikums den Wimpel des RPS-Meisters entgegen. Mit voller Punktzahl und einem Torverhältnis von 123:14 haben die SCHOTT-Damen eine neue Bestmarke im Damenbereich gesetzt, denn so überlegen war noch nie eine Mannschaft Oberligameister geworden. „Natürlich spricht das für die Qualität der Mannschaft“, meinte Trainer Rolf Altherr nach dem Spiel. „Aber es zeigt auch, wie schwach die Oberliga inzwischen geworden ist. Wir haben da wirklich nichts mehr verloren.“
Und wenn es nach den Wünschen des Coaches geht, so soll dies auch für längere Zeit das letzte Oberligaspiel einer Mainzer Damenmannschaft gewesen sein. Dazu muss aber in der nun beginnenden Feldrückrunde erst noch der Klassenerhalt in der Regionalliga geschafft werden. „Das wird nicht leicht, aber wenn wir den Schwung aus der Halle mitnehmen, ist noch alles drin.“
TSV: Anka Geiben (Tor), Antje Ahlgrimm, Amelie Neumann-Kleinpaul, Charlotte Löhr, Sina Bohrer, Kristina Gundlach, Susanne Sunkel, Eva Ulbrich, Renate Mattmann, Sandra Stauth, Jana Bayer Coach: Rolf Altherr Tore: Mattmann (6), Gundlach (3), Bayer (2), Bohrer (2), Sunkel (2), Ulbrich (2), Stauth
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Aufstieg perfekt!
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Mit zwei weiteren Kantersiegen am Wochenende, 19./20. Februar 2011, beseitigten die Hockeydamen des TSV auch die letzten Zweifel und stehen nun endgültig als Oberligameister und Aufsteiger in die Zweite Regionalliga fest. Beim Tabellenletzten Koblenz zeigten sich die SCHOTT-Damen am Samstag in Torschusslaune und kamen zu einem sehenswerten 19:1-Erfolg. „Das spricht wirklich für die Qualität der Mannschafft“, meinte Interimscoach Dirk Houben – Trainer Rolf Altherr war mit den A-Mädchen in Hamburg auf der Deutschen. „Denn neunzehn Tore muss man erst einmal schießen, und oft genug passt man sich dem schwachen Niveau des Gegners an.“ Am Montagabend ging es dann zu einem vorgezogenen Spiel nach Speyer. Natürlich war ein Sieg in der Pfalz fest eingeplant, doch man hatte mit etwas mehr Gegenwehr gerechnet. Schon den ersten Angriff der Speyrer fingen die Blauen ab und nach zwei schnellen Pässen erzielte Susanne Sunkel nach 13 Sekunden das 1:0 für SCHOTT. Speyer bemühte sich, mitzuspielen und kam auch gelegentlich in den Schusskreis, doch die Mainzer Abwehr stand bombensicher und ließ wenige echte Torschüsse zu. Diese wurden von Torfrau Anka Geiben meisterhaft abgewehrt, und als sie einmal geschlagen war, rettete Tina Gundlach auf der Torlinie. Auf der Gegenseite zeigten die SCHOTT-Damen schnelles Angriffshockey und lagen zur Pause bereits mit 10:0 in Front. Nach dem Wechsel waren die Speyrer nur noch auf Schadensbegrenzung aus und igelten sich vor dem eigenen Schusskreis ein, was das zuvor interessante und schnelle Spiel deutlich unattraktiver machte. Die Blauen waren nun praktisch ständig in Ballbesitz und suchten eine Lücke im engen Abwehrbollwerk, was auch sechsmal gelang. Allerdings mussten die Mainzerinnen auch einen Gegentreffer zum 16-1 Endstand hinnehmen. Am kommenden Sonntag um 17.30 Uhr findet in der eigenen Halle das letzte Saisonspiel gegen den TFC Ludwigshafen statt, und anschließen wird der Aufstieg gebührend gefeiert!
TSV: Anka Geiben (Tor), Antje Ahlgrimm (nur Sa), Charlotte Löhr, Sina Bohrer, Kristina Gundlach, Eva Ulbrich (nur Sa), Renate Mattmann, Sandra Stauth, Jana Bayer (nur Sa), Amelie Neumann-Kleinpaul (nur Mo), Susanne Sunkel Coaches: Dirk Houben und Rolf Altherr
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Bereit für die Regionalliga
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So, das war‘s wohl, denn auch wenn der Aufstieg rechnerisch noch nicht feststeht, kann man nach diesem Sonntag, 6. Februar, nicht mehr ernsthaft daran zweifeln. Gegen den direkten Verfolger TG Frankenthal 2 siegten die Mainzerinnen souverän mit 9:2 und führen nun die Tabelle mit sechs Punkten Vorsprung an. Die Partie begann fast mit einem Paukenschlag, denn schon beim ersten Angriff setzte sich Sandra Stauth auf der rechten Seite durch und passte zu Eva Ulbrich, die den Ball aber leider verzog und somit die Führung nach 15 Sekunden vergab. Doch auch danach blieben die Mainzerinnen am Drücker und erspielten sich reihenweise Torchancen. Nach neun Minuten konnte Renate Mattmann die dritte Mainzer Ecke ins Tor versenken, doch dann liefen die SCHOTTlerinnen in einen Konter und mussten den Ausgleich hinnehmen. Mainz blieb cool und kam durch Ulbrich und Mattmann schnell wieder in Front. Den erneuten Frankenthaler Anschluss konterte Charly Löhr noch vor der Pause mit einem Eckennachschuss zur 4:2-Halbzeitführung. Nach dem Wechsel stellten sich die Pfälzerinnen noch weiter hinten rein und versuchten ihr Glück mit langen Bällen. Zunächst hatten die Blauen Mühe, Lücken in diesem Abwehrblock zu finden, doch dann ging es Schlag auf Schlag. Mit fünf Toren in zehn Minuten schraubten die nun immer stärker aufspielenden Mainzerinnen das Ergebnis auf 9:2 und machten deutlich, dass sie längst reif sind für die Regionalliga. Das hatte man auch in der Halbzeitpause gespürt, wo trotz des überlegenen Spiels und der Führung eher Unzufriedenheit über die eigene Leistung herrschte. Trainer Altherr formulierte es so: „Es wird Zeit, dass wir aufsteigen und auch Mal wieder verlieren, damit das Siegen wieder Spaß macht.“
Nun stehen zunächst zwei Auswärtsspiele in Koblenz und Speyer auf dem Programm, ehe am 27. Februar beim letzten Heimspiel gegen den TFC Ludwigshafen endlich die Sektkorken knallen werden.
TSV: Anka Geiben (Tor), Antje Ahlgrimm, Charlotte Löhr, Sina Bohrer, Kristina Gundlach, Eva Ulbrich, Renate Mattmann, Sandra Stauth, Coach: Rolf Altherr Tore: Renate Mattmann (2), Eva Ulbrich (2), Charlotte Löhr (2), Sina Bohrer, Tina Gundlach, Sandra Stauth
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Besser mit Geiben
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Mit dem sechsten Sieg im sechsten Spiel untermauern die Hockeydamen des TSV SCHOTT ihre Vormachtstellung in der Oberliga Rheinland Pfalz/Saar und haben nun bereits einen Fuß und vier Zehen in der Regionalliga. Beim Tabellenvierten HTC Neunkirchen spielten die Mainzerinnen dabei groß auf und siegten souverän mit 14-4 Toren. Die Saarländerinnen begannen das Spiel sehr engagiert und zeigten, dass sie sich keinesfalls hinten rein stellen wollten. Mit frühem Pressing versuchten sie, die Blauen unter Druck zu setzen, doch die SCHOTTlerinnen ließen sich davon nicht beeindrucken sondern zogen ihrerseits ein konzentriertes Passspiel auf. So entwickelte sich von Beginn an sich ein offener Schlagabtausch auf hohem Tempo, in dem beide Teams zu Chancen kamen, jedoch nur Mainz die Tore erzielte. Nach 3 Minuten gelang Renate Mattmann das 1-0 und kurz darauf traf Youngster Sina Bohrer per Ecke zum 2-0. Mitte der ersten Halbzeit dann die entscheidende Spielphase, als den Mainzerinnen innerhalb von 4 Minuten ebenso viele Treffer gelangen und sie somit nach 18 Minuten 6-0 in Front lagen. Torfrau Anka Geiben war in dieser Anfangsphase mehrfach gefordert gewesen und hatte ihren Kasten mit guten Paraden sauber gehalten, aber angesichts der klaren Führung und mit dem Gedanken an das erfolgreiche Überzahlspiel am vergangenen Wochenende, beschloss Trainer Altherr, die Torfrau zugunsten eines sechsten Feldspielers vom Platz zu nehmen. Doch dieses Mal ging der Schuss voll daneben. Neunkirchen machte nun noch mehr Druck und erzwang schnell zwei Treffer. Altherr beorderte Geiben zurück in den Kasten, aber der Spielfluss der Mainzerinnen war nun gebrochen und Neunkirchen kam gegen die teilweise konfusen SCHOTTlerinnen zum 3-6 Anschlusstreffer. Erst kurz vor der Pause konnte erneut Mattmann den Bann brechen und den 7-3 Halbzeitstand erzielen. Nach dem Wechsel ließen die Blauen dann nichts mehr anbrennen und spielten dne Erfolg sicher und mit Geiben zwischen den Pfosten nach Hause. Die Saarländerinnen konnten nur noch einmal mit einer schönen Eckenkombination zum Erfolg kommen, während auf der Gegenseite siebenmal gejubelt wurde. Nach 2 spielfreien Wochenende steht nun als nächstes am 6. Februar das Heimspiel gegen den einzigen ernst zu nehmende Verfolger, TG Frankenthal 2, auf dem Programm.
TSV: Anka Geiben (Tor), Susanne Sunkel, Antje Ahlgrimm, Charlotte Löhr, Sina Bohrer, Kristina Gundlach, Eva Ulbrich, Renate Mattmann, Jana Bayer. Coach: Rolf Altherr Tore: Renate Mattmann (6), Eva Ulbrich (2), Sina Bohrer (2), Susi Sunkel (2), Tina Gundlach, Jana Bayer
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Siegesserie fortgesetzt
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Auch im neuen Jahr setzen die Hockeydamen des TSV SCHOTT ihre Siegesserie fort und stürmen weiter unaufhaltsam in Richtung Regionalliga. Zum Abschluss der Hinrunde gewannen die Mainzerinnen in eigener Halle mit 11-3 gegen den HC Speyer und bauten damit die Tabellenführung in der Oberliga Rheinland Pfalz/Saar weiter aus. Gegen einen deutlich unterlegenen Gegner taten sich die Blauen aber in der ersten Hälfte unnötig schwer. Zu langsam und technisch unsauber im Spielaufbau gelang es zunächst nicht, trotz ständigen Ballbesitzes klare Torchancen herauszuspielen und musste gar nach einem Deckungsfehler das 0-1 hinnehmen. Nach dem Ausgleich leisteten sich die SCHOTTlerinnen einen weiteren Lapsus und gerieten erneut in Rückstand. Daraufhin nahm Trainer Altherr die Torfrau zugunsten eines sechsten Feldspielers vom Feld, und von nun an dominierten die Mainzerinnen die Pfälzerinnen klar und stellten die Weichen auf Erfolg. Noch vor der Pause gelang es, die Führung zu übernehmen, und nach dem Wechsel schraubten die Mainzerinnen das Ergebnis bis auf 8-2, bevor sie Keeperin Annika Müller, die die Stammtorfrau Anka Geiben vertrat, wieder aufs Feld nahmen. Kurioserweise fiel kurz darauf nach einer Unachtsamkeit der dritte Treffer der Speyrerinnen. Als Konsequenz stellten die Blauen wieder um und konnten bis zum Spielende ohne Torfrau noch drei weitere Treffer zum sicheren Sieg erzielen. Am kommenden Sonntag geht es zum Tabellenvorletzten nach Neunkirchen, der in den letzten Spielen ansteigende Form zeigte. Mit einem Sieg im Saarland könnten die Mainzerinnen dem angestrebten Aufstieg einen entscheidenden Schritt näher kommen.
TSV: Annika Müller (Tor), Susanne Sunkel, Charlotte Löhr, Sina Bohrer, Kristina Gundlach, Eva Ulbrich, Sandra Stauth, Renate Mattmann, Jana Bayer. Coach: Rolf Altherr
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Souverän an der Spitze
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Die Hockeydamen des TSV SCHOTT gewinnen auch das dritte Saisonspiel beim zwischenzeitlichen Tabellenführer TFC Ludwigshafen 2 deutlich und stehen wieder souverän an der Tabellenspitze der Oberliga Rheinland Pfalz. Schon beim Einspielen war klar, wer heute der schwerste Gegner der Mainzerinnen sein würde: der Hallenboden. Viel zu weich und langsam ließ er keine flüssigen Kombinationen zu und behinderte er die Blauen doch erheblich. Und die SCHOTTlerinnen begannen das Spiel auch so, wo sie in Frankenthal aufgehört hatten: mit einer Unachtsamkeit, die dem Gegner die Führung ermöglichte. In der Folge erspielten sich die Blauen zwar eine deutliche Feldüberlegenheit, jedoch kamen dabei durch die häufigen technischen Fehler wenige echte Torchancen heraus. So musste der überfällige Ausgleich durch eine Ecke erzielt werden, was Renate Mattmann besorgte. Bis zur Halbzeit fielen keine weiteren Treffer und so blieb es bei diesem sehr unbefriedigenden 1-1. Die Halbzeitbesprechung brachte dann aber das nötige Mehr an Konzentration, und endlich lief der Ball etwas schneller durch die Mainzer Reihen. Ludwigshafen hatte dem nun druckvolleren Spiel der SCHOTTlerinnen nichts mehr entgegen zu setzen und konnte am Ende froh sein, dass den Mainzerinnen nur noch fünf weitere Treffer zum 6-1 Endstand gelangen. Nach diesem zweiten Auswärtserfolg scheinen die Weichen gestellt für den angestrebten Aufstieg in die Regionalliga
TSV: Anka Geiben (Tor), Susanne Sunkel, Charlotte Löhr, Sina Bohrer, Antje Ahlgrimm, Kristina Gundlach, Amelie Neufang-Kleinpaul, Eva Ulbrich, Sandra Stauth, Renate Mattmann. Coach: Rolf Altherr Tore: Renate Mattmann (2), Sandra Stauth , Amelie Neufang-Kleinpaul, Sina Bohrer, Charly Löhr
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Fast zu Null
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Auch im zweiten Saisonspiel in der Oberliga Rheinland Pfalz / Saar gaben sich die Hockeydamen des TSV SCHOTT keine Blöße und brachten eine Woche nach dem 9-0 Heimsieg gegen Neunkirchen drei wichtige Punkte aus Frankenthal mit. Dabei waren die Pfälzerinnen der erwarte schwere Gegner und standen vor allem in der Defensive überaus sicher. Das hatten die Blauen ja bereits im letzten Jahr zu spüren bekommen, als man gegen den gleichen Gegner in zwei Spielen nur ein einziges Tor erzielen konnte. Auch dieses Mal mussten sich die Mainzerinnen bis zur 20. Spielminute gedulden, ehe Sandra Stauth mit der vierten Ecke der verdiente Führungstreffer gelang. Auf der Gegenseite arbeitete die Abwehr vor Torfrau Anka Geiben ganz hervorragend und ließ keine echte Torchance der Frankenthalerinnen zu. Lediglich kurz vor Ende der ersten Halbzeit bekamen die Grünen zwei Strafecken zugesprochen, die die Mainzerinnen jedoch sicher abwehrten. Auch im zweiten Durchgang hielten die SCHOTT-Damen das Tempo hoch und ließen den nur mit einer Wechselspielerin angetretenen Pfälzerinnen keine Verschnaufpause. Mit schnellen Passstafetten und guten Anspielen nach vorne erarbeiteten sich die Mainzerinnen gegen müder werdende Frankenthalerinnen einige Chancen, doch wieder dauerte es bis zur 15. Minute bis Neuzugang Amelie Neumann-Kleinpaul das erlösende 2-0 gelang. Damit war der Bann gebrochen, und nur drei Minuten später gelang Renate Mattmann per Eckenableger mit einem fulminanten Schuss das dritte Mainzer Tor. Den letzten Mainzer Treffer erzielte dann Eva Ulbrich, die fünf Minuten vor Ende der Partie eine schöne Kombination von Tina Gundlach und Sandra Stauth vollenden konnte. Damit war das zweite „zu Null“ fast unter Dach und Fach, aber eben nur fast. Denn Sekunden vor dem Abpfiff leistete sich die Mainzer Hintermannschaft die erste Unkonzentriertheit und ermöglichte den Frankenthalerinnen damit den allerdings verdienten Ehrentreffer. Die SCHOTT-Damen stehen mit zwei Siegen wie erwartet an der Tabellenspitze und können am kommenden Sonntag in Ludwigshafen gegen den ebenfalls verlustpunktfreien TFC dem Ziel Aufstieg in die Regionalliga ein Stück näher kommen.
TSV: Anka Geiben (Tor), Susanne Sunkel, Charlotte Löhr, Antje Ahlgrimm, Kristina Gundlach, Amelie Neufang-Kleinpaul, Eva Ulbrich, Sandra Stauth, Renate Mattmann, Jana Bayer. Coach: Rolf Altherr Tore: Sandra Stauth , Amelie Neufang-Kleinpaul, Renate Mattmann, Eva Ulbrich
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Optimaler Saisonstart
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Nach der eher enttäuschenden Feld-Vorrunde sind die Hockeydamen des TSV SCHOTT gut in die Hallensaison gestartet. Am Sieg gegen Liganeuling HTC Neunkirchen gab es schon im Vorfeld keine Zweifel, aber dass er mit 9-0 so deutlich werden würde, hatte sicher niemand geahnt. Dabei spielten die Saarländerinnen durchaus mit und konnten sich einige Chancen erarbeiten, die jedoch von der aufmerksamen Anka Geiben im Tor allesamt vereitelt wurden. Die Mainzerinnen zeigten schöne Kombinationen und schnelles Passspiel und konnten aufgrund der großen Ausgeglichenheit das Tempo über die ganze Spielzeit hoch halten. Bis zur Halbzeit führten die Blauen sicher mit 4-0, wobei doch einige Chancen ungenutzt geblieben waren. In der zweiten Halbzeit nahmen die Gäste nach etwa 10 Minuten die Torfrau zugunsten einer fünften Feldspielerin vom Feld, spielten diese scheinbare Überlegenheit aber so dilettantisch, dass SCHOTT innerhalb kürzester Zeit drei Tore erzielen konnte. Damit war die Partie dann endgültig gelaufen und die Mainzerinnen konnten bis zum Ende stressfrei aufspielen und noch zwei weitere Tore zum Endstand erzielen. Für die mit dem klaren Ziel „Aufstieg“ in die Saison gegangenen SCHOTT-Damen war dieser Gegner kein Gradmesser, aber bereits das nächste Spiel in Frankenthal wird weichenstellend für den Rest der Saison sein.
TSV: Anka Geiben (Tor), Sina Bohrer, Charlotte Löhr, Antje Ahlgrimm, Kristina Gundlach, Amelie Neufang-Kleinpaul, Eva Ulbrich, Sandra Stauth, Renate Mattmann, Jana Bayer. Coach: Rolf Altherr Tore: Jana Bayer (2), Sandra Stauth (2), Eva Ulbrich (2), Renate Mattmann, Charly Löhr, Antje Ahlgrimm
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| Feldsaison 2010: |
Verpasste Chance
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Mit einer Riesenenttäuschung begann für die Hockeydamen des TSV SCHOTT das Doppelwochenende. In Darmstadt verlor das Team um Kapitänin Sandra Stauth am Samstag trotz drückender Überlegenheit mit 0-1 und verpasste damit den Sprung vom Tabellenende. Am Sonntag waren dann die Franken vom Nürnberger HTC zu stark und bescherten den SCHOTTlerinnen die zweite Niederlage.
Nach dem ersten Sieg am vergangenen Wochenende in Schwabach wollten die SCHOTT-Damen in Darmstadt unbedingt die nächsten drei Punkte einfahren. Nach einer kurzen Phase der Nervosität zu Beginn der Partie bekamen die Blauen den Gegner zusehends besser in den Griff und setzten sich in deren Hälfte fest. Mit flüssigen Kombinationen über die rechte Flanke erspielten sich die Mainzerinnen eine Vielzahl von Gelegenheiten, die jedoch entweder von der starken Darmstädter Torfrau entschärft oder aber überhastet vergeben wurden. Die Hessinnen brachten überhaupt keinen Spielaufbau zustande und konnten sich nur durch lange Bälle gelegentlich befreien. Das torlose Unentschieden zur Pause war überaus schmeichelhaft für die Hausherrinnen, die nicht ein einziges Mal aufs Mainzer Tor geschossen hatten. Auch in der zweiten Hälfte dominierten die SCHOTTlerinnen weiter, und der Führungstreffer schien nur eine Frage der Zeit zu sein. Doch dann bescherte ein individueller Fehler im Spielaufbau den Darmstädterinnen die einzige kurze Ecke, die sie dann auch prompt zum den Spielverlauf auf den Kopf stellenden 1-0 nutzten. Die Mainzerinnen rannten nun wütend diesem Rückstand hinterher und hatten wieder einige viel versprechende Chancen und mehrere kurze Ecken. Doch leider blieb das Pech den Blauen an diesem Tag treu, und so feierten am Ende die Hessinnen ihren ersten Sieg.
Nun waren die SCHOTT-Damen unter Druck und mussten versuchen, die verlorenen Punkte gegen die stark eingeschätzten Damen des Nürnberger HTC zu holen. Entsprechend hoch motiviert starteten die SCHOTTlerinnen denn auch in die Partie, um von den Fränkinnen gleich eiskalt erwischt zu werden. Nach nicht einmal einer Minute fiel das 0-1, und Mainz hatte wenig später großes Glück, nicht auch noch einen zweiten Treffer zu kassieren. Nach etwa fünf Minuten gelang es den Blauen aber dann doch langsam, sich in die Partie zu kämpfen. Nürnberg blieb zwar optisch überlegen, doch Mainz spielte nun besser mit und kam seinerseits zu Chancen. Zunächst scheiterte Youngster Sina Bohrer noch mit einer kurzen Ecke, doch dann setzte sich Tina Gundlach an der rechten Grundlinie durch und passte zu Susi Sunkel, die den viel umjubelten Ausgleich erzielte. Mit diesem 1-1 ging s auch in die Pause, und die SCHOTT-Damen nahmen sich vor, das Spiel möglichst lange offen zu halten und vielleicht eine Sensation zu schaffen. Leider kam es wieder ganz anders. Nach nur zwei Minuten nutzten die Nürnbergerinnen einen Deckungsfehler und gingen wieder in Führung. Die Mainzerinnen wirkten nun überfordert und schauten den Fränkinnen regelrecht zu. Diese ließen sich nicht bitten und erzielten binnen fünf Minuten zwei weitere Treffer. Erst danach wachten die SCHOTTlerinnen wieder auf und hatten mit Sandra Stauth und Jana Bayer noch Möglichkeiten zur Ergebnisverbesserung, die aber wie am Vortage nahezu kläglich vergeben wurden. Mit null Punkten aus dem dritten Doppelwochenende stehen die Mainzerinnen nun fest im Tabellenkeller und müssen nun in Schweinfurt punkten, um etwas ruhiger in die Winterpause gehen zu können. TSV: Anka Geiben (Tor), Sina Bohrer, Helen Brunner, Kira Michels, Judith Maurer (nur Samstag), Kristina Gundlach, Susanne Sunkel, Sina Doms, Eva Ulbrich, Sandra Stauth, Renate Mattmann (nur Samstag), Anna-Lena Gustav, Steffi Klatt, Jana Bayer (nur Sonntag), Laura Appel. Coaches: Rolf Altherr, Michael Knierim Tor: Susanne Sunkel
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Endlich angekommen
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Die Hockeydamen des TSV SCHOTT sind nach dem fünften Spiel endlich in der Regionalliga angekommen und konnten mit einem Sieg in Schwabach das Image des Punktelieferanten ablegen. Doch das erste Spiel dieses zweiten Doppelwochenendes in Folge führte die Mainzerinnen zunächst nach München, wo am Samstag Ligafavorit Wacker München der Gegner war. Trotz der langen Fahrt gingen die Blauen hochmotiviert und konzentriert in das Spiel gegen diesen starken Gegner. Natürlich war der Gegner klar besser und erspielte sich schnell ein deutliches Übergewicht, doch die Mainzer Abwehr um Youngster Sina Bohrer stand gut und setzte der Münchner Spielkunst viel Laufarbeit entgegen. In der ersten Halbzeit konnten die Münchnerinnen daher auch nur ein Tor aus dem Spiel heraus schießen, ein weiteres fiel durch eine Ecke. Die zweite Halbzeit begann jedoch leider sehr unkonzentriert auf Seiten der SCHOTTlerinnen, wodurch Wacker München innerhalb kurzer Zeit zwei weitere Tore erzielen konnte. Nach einer Auszeit durch Trainer Rolf Altherr fanden die Mainzer Damen wieder zu ihrem Spiel zurück und ließen bis zum Schlusspfiff nur noch ein weiteres Eckentor zu. Trotz der 0:5 Niederlage war der Aufwärtstrend weiterhin zu erkennen, und das wollten die Damen des TSV Schott am Sonntag gegen den TV Schwabach auch mit Punkten beweisen. Das Hinspiel in Mainz wurde zwar knapp mit 2:3 verloren, allerdings machten die SCHOTT-Damen in ihrem ersten Spiel in der Regionalliga noch viele Fehler, die inzwischen abgestellt werden konnten. Für Außenstehende mag es schwer vorstellbar sein, doch die Mainzerinnen hatten aus den ersten vier Saisonspielen trotz der Niederlagen viel Selbstvertrauen gewonnen und starteten entsprechend selbstbewusst in die Partie. Obwohl das Spiel des Vortags noch in den Knochen steckte, spielten die Blauen von Anfang an gut mit und hielten die Partie absolut offen. Der Spielstand von 0:0 zur Halbzeitpause entsprach den gezeigten Leitungen. Im der zweiten Durchgang wurde Schwabach zwar offensiver und erspielte sich eine leichte Überlegenheit, doch die SCHOTT-Damen spielten in dieser Phase einige schnelle und schöne Konter und kamen durch Jana Bayer in der 15. Spielminute zum nicht unverdienten Führungstreffer. Mit dem 1:0 im Rücken stellten sich die Mainzerinnen etwas defensiver auf und verteidigten den Vorsprung mit großem Einsatz. Gleichzeitig hatten sie noch ein paar schöne Konter, die leider nicht zum Abschluss kamen. Schwabach drückte nun gewaltig auf den Ausgleich und hatte mehrfach den Torschrei auf den Lippen, doch entweder parierte die starke Anka Geiben im Tor der SCHOTTlerinnen, oder eine Abwehrspielerin kratze den Ball noch von der Linie. Kurz vor Ende der Partie hieß es noch einmal Zittern, als die Schwabacherinnen mit dem Schlusspfiff noch eine Ecke bekamen, die erst nach vier weiteren Eckenpfiffen geklärt werden konnte. Sicherlich ein glücklicher Sieg gegen eine über weite Strecken des Spiels feldüberlegene Schwabacher Mannschaft, doch diese Punkte hatten sich die überglücklichen SCHOTT-Damen mit ihrem aufopferungsvollen Kampf redlich verdient und zeigen nun endlich auch Schwarz auf Weiß die Steigerung, die das Team in den letzen Wochen gezeigt hat. TSV: Anka Geiben (Tor), Sina Bohrer, Helen Brunner, Kira Michels, Judith Maurer, Kristina Gundlach, Susanne Sunkel, Sina Doms, Eva Ulbrich, Sandra Stauth, Renate Mattmann, Anna-Lena Gustav, Steffi Klatt, Jana Bayer. Coach: Rolf Altherr Tor: Jana Bayer
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Steigende Tendenz trotz zweier Niederlagen
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Das erst Doppelwochenende in der Regionalliga Süd brachte für die ersten Damen des TSV SCHOTT Mainz zwar immer noch keine Punkte, dennoch gab es in beiden Spielen eine klare Leistungssteigerung, die Mut macht für die weitere Saison. Nach der knappen Niederlage gegen den TV Schwabach starteten die Mainzerinnen in Bad Kreuznach selbstbewusst und spielten von Anfang an gut mit. Die Zuordnung in der Defensive war deutlich besser und so konnten sich die technisch leicht überlegenen Kreuznacherinnen zunächst keine klaren Torgelegenheiten herausspielen. Das taten dafür die SCHOTT-Damen, die einen schönen Linksangriff in den Kreis brachten, wo Eva Ulbrich im Fallen zur nicht unverdienten Mainzer Führung einschoss. Auch danach taten sich die Kreuznacherinnen schwer gegen die kämpferisch starken Mainzerinnen, kamen aber Mitte der ersten Halbzeit zum Ausgleich. Die zweite Hälfte geriet dann leider zum Debakel für die Blauen. Nach zwei schnellen und unnötigen Gegentoren direkt nach Wiederanpfiff ließ die Konzentration bei den SCHOTT-Damen stark nach und man musste noch weitere drei Gegentreffer. Mit 1-6 verloren die Mainzerinnen letztendlich verdient, aber um zwei bis drei Tore zu Hoch gegen einen nicht übermächtigen Gegner Trotz dieser Klatsche waren die SCHOTT-Damen am Sonntag hoch motiviert, gegen den Aufstiegsaspiranten aus Hanau eine weitere Leistungssteigerung zu zeigen. Und dieses Mal gelang es den Blauen wirklich, über die gesamten 70 Minuten mit zu halten und dem Gegner auf Augenhöhe zu begegnen. Das 0-1 fiel erst 30 Sekunden vor dem Pausenpfiff, als die Mainzer Abwehr einen Ball nicht schnell genug weg bekam. Auch im zweiten Durchgang versteckten sich die SCHOTT-Damen nicht und hatten sogar Chancen zum Ausgleich. Doc letztendlich war der Gegner doch zu stark und kam in den letzten 7 Minuten noch zu zwei Treffern, die die 0-3 Niederlage besiegelten. Mit der im Sonntagspiel gezeigten Leistung wird man sicher gegen andere Gegner in der Regionalliga nicht chancenlos sein. TSV: Anka Geiben (Tor), Sina Bohrer, Kristina Gundlach, Sina Doms, Susanne Sunkel, Eva Ulbrich, Sandra Stauth, Renate Mattmann, Helen Brunner, Anna-Lena Gustav, Steffi Klatt, Kira Michels (nur Samstag), Carolin Löhr, Jana Bayer, Judith Maurer (nur Sonntag), Luisa Adelmann, Anna Deutschendorf (nur Samstag). Coach: Rolf Altherr Tor: Eva Ulbrich
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SCHOTT-Damen: Lehrgeld beim Regionalligadebüt
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Beim ersten Spiel in der Regionalliga Süd unterlagen die Damen des TSV SCHOTT Mainz auf eigenem Platz dem TV 1848 Schwabach verdient mit 2 – 3 (0-2) und stehen damit schon zu Beginn der Saison voll im Abstiegskampf. Wenn in Spielberichten von einem Klassenunterschied die Rede ist, dann bedeutet dies normalerweise, daß ein Team dem anderen in allen Belangen überlegen und eindeutig besser war. Dies kann man von der Partie am Samstag nicht sagen. Die Mainzerinnen spielten von Beginn an gut mit, hatten nahezu ausgeglichene Spielanteile und auch einige Torgelegenheiten. Dennoch war in vielen Kleinigkeiten der Klassenunterschied spürbar, denn die Schwabacherinnen wirkten insgesamt abgeklärter und stocksicherer und waren vor allem im Schusskreis deutlich gefährlicher. Beim ersten Gegentreffer in der 12. Spielminute ließ sich Linksverteidiger Kira Michels täuschen und lief ins Leere, während ihre Gegnerin alleine in den Schusskreis laufen konnte und die Überzahl eiskalt ausspielte. Der zweite Gegentreffer resultierte aus einer von Torfrau Anka Geiben glänzend parierten Ecke, als die Mainzer Abwehr den Ball nicht weg bekam und den Fränkinnen die Möglichkeit zum Nachschuss ließ. Auf der Gegenseite scheiterte Renate Mattmann, zweimal knapp, und weitere viel versprechende Aktionen wurden überhastet verspielt. Nach dem Wechsel schien es zunächst, als sollten die Blauen besser ins Spiel kommen, doch ein katastrophaler Stellungsfehler in der Innenverteidigung ermöglichte den Gästen einen gemütlichen Lauf zum 3- 0. Doch auch nach diesem derben Rückschlag ließen die SCHOTT-Damen nicht nach, und diese Moral wurde dann auch belohnt. Zunächst konnte die auffälligste SCHOTT-Stürmerin, Jana Bayer, einen schönen Flügelangriff zum Umjubelten ersten Regionalligatreffer, und in der Schlussminute verwandelte Sina Bohrer einen Siebenmeter zum 2-3 Endstand. Im Grunde fehlte nicht viel, Schwabach war sicherlich nicht unschlagbar und es wird nun darauf ankommen, wie schnell die Mainzerinnen es schaffen, sich an den Rhythmus und die Qualität in der neuen Liga zu gewöhnen. TSV: Anka Geiben (Tor), Natascha Neff (ETW), Sina Bohrer, Kristina Gundlach, Sina Doms, Susanne Sunkel, Eva Ulbrich, Sandra Stauth, Renate Mattmann, Helen Brunner, Anna-Lena Gustav, Steffi Klatt, Kira Michels, Carolin Löhr, Jana Bayer, Judith Maurer. Coach: Rolf Altherr Tore: Jana Bayer, Sina Bohrer
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FELDSAISON 2009 / 2010: |
SCHOTT-Damen schaffen den Regionalliga-AUFSTIEG !!!
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Viele der anwesenden Zuschauer, und es waren wohl gut 200, dachten sicher an das Aufstiegsendspiel des letzten Jahres, als die Damen des TSV SCHOTT Mainz auf eigenem Platz im Siebenmeterschießen am HC Ludwigsburg gescheitert waren. Und wer weiß, vielleicht dachten auch einige der Spielerinnen an dieses fast schon traumatische Ende der letzten Saison. Die Kapitänin Tina Gundlach, zum Beispiel, die unermüdlich rackerte, viele Bälle der Münchner abfing und zahlreiche Dribblings über das halbe Feld machte. Natürlich verlor sie einige Bälle und natürlich hätte sie einige Male früher abspielen müssen, aber sie brachte doch immer wieder ihr Team nach vorne und schien zu sagen: heute wird es nicht an mir liegen, wenn wir nicht als Sieger vom Platz gehen. Oder Laura Appel, die nach mehrmonatiger Verletzungspause gerade rechtzeitig fit wurde und plötzlich am Mittwoch wieder im Training aufgetaucht war. Natürlich fehlten ihren Dribblings die Sicherheit und sie blieb einige Male am Gegner hängen, aber sie warf sich auch mutig in die Gegnerischen Abschläge und spielte einige Traumpässe, und fast schien es so, als habe sie etwas gut zu machen. Alle wollten etwas korrigieren, was im letzten Jahr daneben gegangen war. Dies war von Beginn der Partie an deutlich zu spüren. Die Mannschaft hatte sich gut auf das Münchner Aufbauspiel eingestellt und störte die Bayern früh. Sina Doms machte ein grandioses Spiel im linken Mittelfeld und initiierte einige schöne Angriffe. Bald schon gab es die ersten Schusskreisszenen und einen Pfostentreffer durch Carolin Löhr, doch noch hielten die Rotweiß-Damen dem Mainzer Druck stand. Sie erspielten sich Mitte der ersten Halbzeit sogar leichte Feldvorteile und kamen zu einigen Chancen und zwei kurzen Ecken, doch mit Glück und Geschick überstanden die SCHOTTlerinnen diese Durststrecke und übernahmen bis zum Halbzeitpfiff der nicht immer sicher wirkenden Schiedsrichter aus Hessen wieder das Kommando.
 Nach dem Wechsel hätten die Blauen eigentlich gleich in Führung gehen müssen. Laura Appel hatte im Mittelfeld einen Zweikampf gewonnen und einen überlegten Pass auf Sandra Stauth gespielt, doch deren überhasteter Ableger auf Jana Bayer konnte von den Gästen geklärt werden. Aber Mainz blieb nun am Drücker und schnürte die Münchner in der eigenen Hälfte ein. Die Bayern agierten nur noch mit langen Bällen, und wirkten in dieser Phase des Spiels hilflos. Doch dann der Schock. Einer der langen Bälle kam direkt aus dem Abwehrviertel in den Mainzer Schusskreis, wo Torfrau Anka Geiben de Ball nicht weg bekam, und plötzlich stand es o – 1.
 Doch der Schock wirkte nicht lange, schließlich blieben den SCHOTT-Damen zwanzig Minuten, das Spiel noch zu drehen. Und in dieser Phase des Spiels waren es die Jungen, die die Wende herbei führten. Da war Sina Bohrer, die ein grandioses Spiel ablieferte und in der zentralen Verteidigerposition nahezu alle Zweikämpfe gewann. Oder Steffi Klatt, die endlich ihre Nervosität ablegte und einige starke Szenen in der rechten Spur hatte. Sie brachte die entscheidende Ecke hart und genau herein, stocherte den parierten Ball irgendwie zu Eva Ulbrich, die den umjubelten Ausgleich erzielte. Und es gab ja auch noch Helen Brunner. Für die in Argentinier weilende Judith Maurer auf den ungeliebten rechten Verteidigerposten gestellt, nutzte sie einen Ausflug nach vorne zur 2-1 Führung und setzte kurz darauf mit einem gekonnten Dribbling und überlegten Abschluss noch einen drauf – 3-1 ! Damit war die Partie gelaufen. München wehrte sich nicht mehr und die Mainzerinnen konnten es sich erlauben, in der Schlussphase noch einige Torchancen auszulassen. Mit diesem Aufstieg erfüllen sich die SCHOTT-Damen den Traum, den sie im vergangenen Jahr so knapp verpasst hatten. Doch daran dachte nach Spielschluss wohl niemand mehr.
 Die Aufsteigerinnen: Anka Geiben (Tor), Sina Bohrer, Kristina Gundlach, Sina Doms, Susanne Sunkel, Eva Ulbrich, Sandra Stauth, Renate Mattmann, Helen Brunner, Anna-Lena Gustav, Mirjam Whitehead, Steffi Klatt, Kira Michels, Carolin Löhr, Jana Bayer, Laura Appel. Nicht eingesetzt: Britta Bezner (Tor), Judith Maurer, Sandra Trautwein, Lena Hofmann Coaches: Rolf Altherr, Michael Knierim Tore: Helen Brunner (2), Eva Ulbrich
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Hart erkämpfter Punkt im ersten Relegationsspiel
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Die Damen des TSV SCHOTT Mainz bleiben in dieser Feldsaison ungeschlagen und kommen mit einem hart umkämpften 0-0 vom ersten Relegationsspiel aus München zurück. Und dieses Unentschieden ist schon ein kleiner Erfolg, denn die Damen des HLC Rotweiß München erwiesen sich als starker Gegner und brachten die Blauen an den Rand einer Niederlage. Schon bald nach Beginn der Partie war klar, dass der Gegner von ganz anderem Format war als die Mannschaften, die die Mainzerinnen im bisherigen Saisonverlauf zu sehen bekommen hatten. Technisch sicher mit einer klar strukturierten Spielanlage und sicherem Aufbauspiel brachten die Münchnerinnen die SCHOTT-Damen gleich in Schwierigkeiten und es dauerte fast 10 Minuten, ehe im der Mainzer Mittelfeld die Zuordnung einigermaßen stimmte und man nicht nur den Bällen und dem Gegenspieler hinterher lief. Doch die Strapazen der langen Anfahrt war den Mainzerinnen anzumerken und trotz allen Engagements und großem kämpferischen Einsatz gelang es nicht, das gewohnte Spiel aufzuziehen. Hinzu kam ein insgesamt schwaches technisches Niveau, das viele der Angriffe schon im Keim erstickte. Dennoch kamen die Blauen zu einigen Chancen. Nach 20 Spielminuten rutschte die extra für dieses Spiel früher aus dem Urlaub zurück gekehrte (Danke, Holger!) Renate Mattmann nur Zentimeter an einer Flanke der bemühten Sandra Stauth vorbei, und wenig später scheiterte Jana Bayer an der starken Münchner Torfrau. Auf der Gegenseite war Rotweiß zwar häufig in Kreisnähe, doch die Abwehr stand gut und ließ wenige echte Torchancen zu. Am gefährlichsten waren die Bayern bei zwei Ecken, die die glänzend aufgelegte Anka Geiben im Tor jedoch parierte. In der zweiten Hälfte schienen sich die SCHOTTlerinnen zunächst aufzuraffen, doch bald schon verpuffte der Elan der Halbzeitansprache und das Spielgeschehen spielte sich zusehends in der Mainzer Hälfte ab. Der HLC verpasste es in dieser Phase des Spiels, die längst verdiente Führung zu erzielen und hatte am Ende Glück, dass nach einem Freischlag Renate Mattmann am langen Pfosten den Ball verfehlte. So blieb es trotz weiterer drei kurzen Ecken der Münchnerinnen beim aus Mainzer Sicht schmeichelhaften torlosen Unentschieden, das den Damen des TSV für das bevorstehende Rückspiel am kommenden Samstag um 17:30 Uhr in Mainz alle Chancen lässt. Mit einer wie in den vergangenen Spielen gezeigten Leistung ist dieser Gegner durchaus schlagbar und das Ziel, der Aufstieg in die Regionalliga, nicht unrealistisch.
In München spielten: Anka Geiben (Tor), Britta Bezner (Ersatz), Sina Bohrer, Kristina Gundlach, Sina Doms, Susanne Sunkel, Eva Ulbrich, Sandra Stauth, Renate Mattmann, Helen Brunner, Anna-Lena Gustav, Mirjam Whitehead, Steffi Klatt, Kira Michels, Carolin Löhr, Jana Bayer. Coaches: Rolf Altherr, Michael Knierim
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SCHOTT-Damen Rheinlandpfalz/Saar Meister
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Das war schon noch Mal ein hartes Stück Arbeit! Vor allem zu Beginn der zweiten Hälfte standen die Damen des TSV SCHOTT Mainz im Finale um die Oberligameisterschaft voll unter Druck und kamen lange nicht aus der eigenen Hälfte heraus. Schon nach Minuten traf der TFC Ludwigshafen und ein weiterer Treffer der Pfälzerinnen lag förmlich in der Luft. Doch mit viel Herz und Kampf, gepaart mit Können und der notwendigen Physis, befreiten sich die Mainzerinnen langsam wieder aus der Umklammerung und verlegten das Spielgeschehen wieder in die gegnerische Hälfte. Und endlich spielte das Team der Kapitäninnen Tina Gundlach und Sandra Stauth wieder so wie in den ersten 35 Minuten. Dort hatten die Blauen von Beginn an mit sehr viel Druck und technisch stark agiert und waren durch die starke Jana Bayer früh mit 1-0 in Führung gegangen. Doch Ludwigshafen, erst in der vergangenen Saison aus der Regionalliga abgestiegen, erwies sich als der erwartet starke Gegner und kam nach einer guten Viertelstunde zum Ausgleich. Doch die überragende Sandra Stauth sorgte mit zwei herrlichen Treffern für den verdienten 3-1 Halbzeitstand. Und im zweiten Durchgang machten die SCHOTTlerinnen dann - nach der bereits geschilderte Druckperiode der Pfälzerinnen – das Meisterstück perfekt. Jana Bayer schloss einen schnellen Konter überlegt zum 4-2 Endstand ab und krönte damit eine makellose Saison mit zehn Siegen in zehn Spielen. Nach der Vizemeisterschaft im vergangenen Jahr setzen die Mainzerinnen damit den Aufwärtstrend fort und können auf mehr hoffen. Mit diesem Sieg haben sich die SCHOTT-Damen die Teilnahme an den Aufstiegsspielen zur Regionalliga erspielt. Gegner an den kommenden beiden Wochenenden wird der dritte der Oberliga Bayern, der HLC Rotweiß München, sein. Am kommenden Samstag müssen die Mainzerinnen zunächst in München antreten, ehe am Samstag, 26. Juni um 17:30 Uhr auf der heimischen Anlage endgültig über den Aufstieg entschieden wird.
 Die Meistermannschaft: Anka Geiben (Tor), Britta Bezner (Ersatz), Sina Bohrer, Kristina Gundlach, Sina Doms, Susanne Sunkel, Eva Ulbrich, Sandra Stauth, Helen Brunner, Anna-Lena Gustav, Mirjam Whitehead, Steffi Klatt, Kira Michels, Carolin Löhr, Jana Bayer, Sandra Trautwein. Nicht im Endspiel eingesetzt wurden: Renate Mattmann, Laura Appel, Judith Maurer, Lena Hofmann, Kim Kießling Tore: Sandra Stauth (2), Jana Bayer (2) Coaches: Rolf Altherr, Michael Knierim
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SCHOTT Damen spielen um den Titel
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Mit einem souveränen 3 – 1 Erfolg im Halbfinale haben sich die Damen des TSV SCHOTT Mainz die Teilnahme am Finale der Oberliga Rheinlandpfalz/Saar gesichert und streben am kommenden Sonntag auf neutralem Platz den Titel an. Gegen die äußerst defensiv agierenden Gäste der Spielgemeinschaft Neunkirchen/Trier taten sich die Damen um die Kapitänin Tina Gundlach aber lange Zeit schwer und vergaben trotz drückender Überlegenheit etliche Tormöglichkeiten. Irritierend wirkte sich dabei aus, dass die Saarländerinnen ohne Torwart mit 11 Feldspielerinnen agierten und den SCHOTTlerinnen geradezu der Mut zu fehlen schien, auf das von einer ungeschützten Spielerin bewachte Tor zu schießen. Erst ein Doppelschlag der leicht angeschlagenen Renate Mattmann in der 25. und 32. Minute brachte die mehr als verdiente Pausenführung. Nach dem Wechsel das gleiche Bild. Die Blauen belagerten den gegnerischen Schusskreis, brachten die Kugel aber nur noch einmal im Gehäuse der Neunkirchenerinnen unter. Sandra Stauth war es, die einen tollen Angriff überlegt abschloss. Gegen Ende der Partie machten die Saarländerinnen noch einmal etwas mehr Druck und kamen durch einen Eckennachschuss zum Ehrentreffer.
Mit diesem neunten Sieg im neunten Spiel ziehen die SCHOTT-Damen ins Finale um die Oberligameisterschaft ein. Gegner wird am kommenden Sonntag um 11 Uhr der TFC Ludwigshafen sein, der sein Halbfinale gegen die TG Worms ebenfalls mit 3-1 gewann.
TSV: Anka Geiben (Tor), Britta Bezner (Ersatz), Sina Bohrer, Kristina Gundlach, Sina Doms, Susanne Sunkel, Eva Ulbrich, Renate Mattmann, Sandra Stauth, Helen Brunner, Anna-Lena Gustav, Mirjam Whitehead, Steffi Klatt, Kira Michels, Carolin Löhr, Jana Bayer Tore: Renate Mattmann (2), Sandra Stauth Coaches: Rolf Altherr, Michael Knierim
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Ungeschlagen ins Finale
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Mit dem erwarteten Sieg gegen Vorjahresmeister VFL Bad Kreuznach beenden die Damen des TSV SCHOTT Mainz die Vorrunde und ziehen ungeschlagen ins Halbfinale der Oberligameisterschaft ein. Acht Siege in acht Spielen, dabei ein Torverhältnis von 41-3 Toren – deutlicher kann man eine Tabelle nicht anführen. Bei endlich frühlingshaften Temperaturen war nach dem frühen 1-0 durch Eva Ulbrich schnell klar, wie die Partie laufen sollte. Die Mainzerinnen störten früh und zeigten einige ansprechende Kombinationen, aber es dauerte doch bis zur 21. Spielminute, bis Renate Mattmann das zweite Tor erzielen konnte. Nach einer erneuten Durststrecke sorgte ein Doppelschlag von Eva Ulbrich und Sandra Stauth für die 4-0 Pausenführung. Nach dem Wechsel ging die einseitige Partie im gleichen Stil weiter und nach 10 Minuten hieß es durch je ein weiteres Tor von Mattmann, Ulbrich und Stauth 7-0. Danach ließen es die SCHOTTlerinnen etwas ruhiger angehen und gestatteten den Kreuznachern sogar einige Torchancen, die Torfrau Anka Geiben jedoch bravourös meisterte. Damit blieben die SCHOTT-Damen zum sechsten Mal in dieser Saison ohne Gegentor und gehen selbstbewusst in das Halbfinale gegen die Spielgemeinschaft aus Neunkirchen und Trier, welches am 6. Juni um 13:00 Uhr auf dem heimischen Kunstrasen ausgetragen wird.
 TSV: Anka Geiben (Tor), Judith Maurer, Sina Bohrer, Kristina Gundlach, Sina Doms, Susanne Sunkel, Eva Ulbrich, Renate Mattmann, Sandra Stauth, Helen Brunner, Anna-Lena Gustav, Mirjam Whitehead, Sandra Trautwein, Steffi Klatt Tore: Eva Ulbrich (3), Renate Mattmann (2), Sandra Stauth (2) Coaches: Rolf Altherr, Michael Knierim
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Klare Sache beim Gipfeltreffen
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„Aufstieg in Die 2. Regionalliga Halle 2010“. So lautete die Aufschrift auf dem T-Shirt des Wormser Trainers, als seine Mannschaft zum Aufeinandertreffen der beiden führenden Mannschaften in der Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar bei den Damen des TSV SCHOTT Mainz antraten. Und damit weckte der Gästecoach unschöne Erinnerungen an die zurückliegende Hallensaison, wo die Wormser den Mainzerinnen den so stark erhofften Aufstieg vor der Nase weg geschnappt hatten. Die SCHOTTlerinnen waren also gewarnt, und nach den eher lockeren Siegen in den letzten Spielen merkte man dem Team die Freude an, endlich einen adäquaten Gegner zu haben. Mit hohem Tempo in den Offensivaktionen und einem aggressiven Pressing ließen die SCHOTT-Damen den Wormserinnen keine Verschnaufpausen und belagerten den gegnerischen Schusskreis. Worms kam erst in der 15. Spielminute zur ersten nennenswerten Angriffsaktion, da hatten die Blauen bereits vier hochkarätige Chancen ausgelassen. In der 18. Spielminute schloss die gewohnt starke Sandra Stauth einen Mustergültigen Rechtsangriff mit dem 1-0 ab, und Kapitänin Tina Gundlach erhöhte wenig später zum 2-0. Einen weiteren Konter der Wormser Damen konnte die aufmerksame TSV-Torfrau Anka Geiben im Herauslaufen klären. Der Halbzeitstand von 2-0 war sehr schmeichelhaft für die überfordert wirkenden Gäste. Direkt nach Wiederbeginn gelang den Mainzerinnen ein Traumtor. Sandra Stauth hatte sich mit einem langen Sprint geschickt hinter dem Rücken der Wormser Abwehr frei gelaufen und bekam einen langen Pass zugespielt, den sie quer in den Schusskreis zu der völlig freistehenden Tina Gundlach spielte. Anstatt zu schießen legte Gundlach mustergültig zu der aufgerückten Jana Bayer ab, die den Ball nur noch ins leere Tor zu schieben brauchte. Damit war die Partie endgültig entschieden. Die SCHOTT-Damen waren weiter drückend überlegen, aber mehr als ein weiterer Treffer durch Eva Ulbrich gelang nicht mehr. Nach Spielende zog der Gästetrainer denn auch eine Jacke über das T-Shirt, in den frühen Abendstunden war es allerdings auch deutlich kühler auf dem Platz geworden. Das letzte Vorrundenspiel gegen den VFL Bad Kreuznach am kommenden Sonntag ist damit nur noch Formsache, der Augenmerk geht nun auf das Halbfinale um die Oberligameisterschaft, in dem am 6. Juni die Spielgemeinschaft aus Neunkirchen und Trier der Gegner sein wird.
TSV: Anka Geiben (Tor), Britta Bezner (Ersatz), Judith Maurer, Sina Bohrer, Kristina Gundlach, Kira Michels, Sina Doms, Susanne Sunkel, Eva Ulbrich, Renate Mattmann, Sandra Stauth, Jana Bayer, Helen Brunner, Carolin Löhr, Anna-Lena Gustav, Mirjam Whitehead Coaches: Rolf Altherr, Michael Knierim
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Tabellenführung sicher behauptet
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Am Sonntagmittag ging es für die 1. Damen des TSV Schott Mainz gegen den Tabellenvorletzten aus Koblenz. Prima eingestellt von Ralph Hornung, der die anderweitig beschäftigten Trainer Rolf Altherr und Michael Knierim vertrat, fingen die Mainzer Damen an. Konzentriert und mit Übersicht wurden direkt in den ersten Minuten schöne Angriffe vorgetragen und so war das erste Tor in der 5. Minute von Kapitänin Tina Gundlach die logische Konsequenz. Doch es schien, als ob dieses Tor die Spielfreude der ersten Minuten gestoppt hätte, denn im Anschluss gelang es den Koblenzer Damen sich mehrmals zu befreien und sogar die erste kurze Ecke des Spiels herauszuholen. Zum Glück für die Mainzer konnte Koblenz diese Chance aber nicht nutzen und es blieb bei der 1:0 Führung. Doch obwohl in den nächsten Minuten wieder mehrere Torchancen auf der Mainzer Seite zu verzeichnen waren, konnte der Spielfluss erst durch eine Mainzer Auszeit 10 Minuten vor dem Halbzeitpfiff wieder hergestellt werden. Dieser wurde von Sandra Stauth durch eine argentinische Rückhand zum 2:0, einen Direktschuß von Carolin Löhr zum 3:0 und durch eine von Susanne Sunkel direkt verwandelte Ecke zum 4:0 Halbzeitstand genutzt. Die zweite Hälfte begann wieder mit vielen kleinen Fehlern auf der Mainzer Seite, aber dennoch wurden die Ansagen der Halbzeitpause umgesetzt und generell die Koblenzer Damen konsequenter und klüger umspielt, so dass die Gäste kaum mehr in die Mainzer Hälfte kamen. Und bei einem solch klaren Spiel ließen die nächsten Tore nicht lange auf sich warten. Die zweite kurze Ecke wurde wieder direkt verwandelt, wobei diesmal Renate Mattmann das Tor auf ihrem Konto verbuchen konnte, anschließend sorgte Carolin Löhr nach einem schönen Doppelpass mit Jana Bayer für das 6:0 und den Endstand stellte Helen Brunner nach einen Pass von Stefanie Klatt her. Obwohl es immer schwer ist gegen einen Gegner zu spielen, der sich stark zurück zieht und nur versucht die Angriffe zu vereiteln, haben die Mainzer Damen mit diesem klaren 7:0-Sieg ihre Tabellenführung sicher behauptet und es bleibt spannend, wie das Spiel nächste Woche gegen den Tabellenzweiten aus Worms verlaufen wird. Abschließend noch ein großes Dankeschön an Ralph Hornung für sein Engagement mit dem er das Team zu diesem sicheren Sieg geführt hat.
Coach: Ralph Hornung TSV: Britta Bezner (Tor), Kira Michels, Helen Brunner (1), Sandra Bohrer, Kristina Gundlach (1), Stefanie Klatt, Carolin Löhr (2), Eva Ulbrich, Sandra Trautwein, Renate Mattmann (1), Sandra Stauth (1), Anna-Lena Gustav, Sina Doms, Susanne Sunkel (1), Jana Bayer
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Schott weiter auf Kurs
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Am Donnerstag Abend besiegten die 1. Damen des TSV SCHOTT Mainz in einem vorgezogenen Spiel den VFL Bad Kreuznach sicher mit 6 – 0 (Halbzeit 1-0) und behaupten somit sicher die Tabellenführung in der Gruppe A der Oberliga Rheinlandpfalz/Saar. Bei noch drei ausstehenden Heimspielen und sechs Punkten Vorsprung dürfte den Mainzerinnen der Gruppensieg kaum noch zu nehmen sein. Zunächst merkte man den SCHOTTlerinnen die ungenügende Spielvorbereitung an. In einer fließenden Bewegung direkt aus dem Büro oder der Uni auf den Platz in Bad Kreuznach geeilt, fehlte es zu Begin der Partie deutlich an Laufbereitschaft und es zeigten sich auch einige technische Mängel. So wären die Blauen nach 10 Minuten fast in Rückstand geraten und hatten Glück, daß die durchgebrochene Kreuznacherin das leere Tor nicht traf. SCHOTT bemühte sich dann um mehr Tempo und kam zu einigen Chancen, doch vor der Pause konnte lediglich Renate Mattmann die schwache Gegnertorfrau überwinden. Nach einer intensiven Halbzeitbesprechung zeigten die SCHOTT-Damen dann in Durchgang zwei ein anderes Bild. Kämpferisch und läuferisch deutlich engagierter schnürten die Blauen die Gastgeberinnen in der eigenen Hälfte ein und sorgten innerhalb von 9 Minuten für klare Verhältnisse. Zwei Mal profitierte Rückkehrerin Susi Sunkel von der Vorarbeit ihrer Mitspielerinnen, dazwischen traf Sina Doms zum 3-0. Danach verflachte die Partie ein wenig, auch wegen der zahlreichen Wechsel. Doch an den Mainzer Dominanz änderte sich nichts, die Kreuznacherinnen kamen in der zweiten Hälfte nicht ein einziges Mal in den Mainzer Schusskreis. Kurz vor Ende der Partie verbesserten Renate Mattmann und Helen Brunner noch die Mainzer Bilanz und stellten den standesgemäßen 6-0 Endstand her. TSV: Britta Bezner (Tor), Kristina Gundlach, Carolin Löhr, Judith Maurer, Kira Michels, Sandra Trautwein, Renate Mattmann, Sandra Stauth, Helen Brunner, Anna-Lena Gustav, Sina Doms, Sina Bohrer, Susanne Sunkel, Laura Appel, Lena Hofmann Coaches: Rolf Altherr, Michael Knierim Tore: Renate Mattmann (2), Susi Sunkel (2), Sina Doms, Helen Brunner
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Mattmann rettet Sieg
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Die Mainzerinnen konnten nicht ganz in Vollbesetzung bei den Nachbarinnen antreten; neben Torfrau Anka Geiben fehlten Susi Sunkel, Laura Appel und Jana Bayer. SCHOTT begann dann auch etwas behäbig und kam nur schleppend ins Spiel. Nach etwa 10 Minuten hatten die Blauen sich aber an den ungewohnt weichen Kunstrasen gewöhnt und erhöhten das Tempo. Zunächst blieben einige Torchancen ungenutzt, doch in der 20. Minute war Caro Löhr nach starker Vorbereitung durch Sandra Stauth im Nachschuss erfolgreich. Mainz blieb am Drücker und hätte noch vor der Pause alles klar machen können, aber stattdessen gelang den nicht ungefährlichen Alzeyern/Gau Algesheimern der überraschende Ausgleich, wobei die Schiedsrichter zuvor ein klares Stürmerfoul an Torfrau Britta Bezner übersahen. Zu Beginn des zweiten Durchgangs wirkten die SCHOTT-Damen eher unorganisiert und lasch und konnten sich bei ihrer Torfrau bedanken, daß sie bei zwei gegnerischen Großchancen nicht in Rückstand gerieten. Doch dann fingen sich die Mainzerinnen und erarbeiteten sich eine deutliche Feldüberlegenheit mit zahlreichen Schusskreisszenen und Torgelegenheiten. Wieder war es Sandra Stauth, die sich am rechten Flügel durchgesetzt hatte und in die Mitte flankte. Über Umwege gelang der Ball zu Helen Brunner, die aus dem Gewühl heraus zum 2-1 traf. Dieser Treffer sollte den Blauen Sicherheit verleihen, doch leider waren sie auch allzu sorglos. Munter weiter auf den nächsten Treffer drängend rückte das gesamte Team auf und ermöglichte den Rheinhessen einen klassischen Konter, den sie zum erneuten Ausgleich nutzten. SCHOTT fightete nun um den Sieg, doch es wurde immer schwieriger, die Abwehr der Alzeyer/Gau Algesheimer zu überwinden. Und als die Hoffnungen auf den Sieg bereits schwanden, fing Sandra Stauth im Mittelfeld einen Ball ab, umspielte eine Gegnerin und schlug einen langen Ball in den Kreis. Dort lauerte Renate Mattmann, die aus vollem Lauf ihre Schlägerspitze an den Ball brachte und ihn so unhaltbar ins Tor abfälschte. Als eine Minute später der Schlusspfiff ertönte kannte der Jubel bei den Blauen SCHOTT-Damen keine Grenzen. Ein wichtiger Sieg auf dem Weg zum Zwischenziel, dem Titel des Rheilandpfalz/Saar-Meisters .
TSV: Britta Bezner (Tor), Kristina Gundlach, Eva Ulbrich, Carolin Löhr, Judith Maurer, Kira Michels, Sandra Trautwein, Renate Mattmann, Sandra Stauth, Mirjam Whitehead, Helen Brunner, Anna-Lena Gustav, Sina Doms, Sina Bohrer, Steffi Klatt Coaches: Rolf Altherr, Michael Knierim
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Hallensaison 2009/2010:
Leichter Sieg zum Saisonabschluss
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Mit einer absoluten Notbesetzung fuhren die 1. Damen des TSV SCHOTT Mainz im letzten Saisonspiel in Ludwigshafen einen ungefährdeten 6-2 Auswärtssieg ein und beenden die Hallenrunde auf dem zweiten Tabellenplatz. Mainz trat beim Tabellenschlusslicht mit nur einer Auswechselspielerin an - wegen Krankheit, beruflichen und schulischen Terminen fehlten nicht weniger als 6 Spielerinnen des gewohnten Kaders. So kam Juniorenspielerin Lena Hofmann zu ihrem ersten Einsatz in der Ersten. Doch auch in dieser Rumpfbesetzung war SCHOTT die klar bessere Mannschaft und dominierte die Partie von Beginn an. Die ersten Chancen des Spiels wurden zunächst etwas leichtfertig vergeben, doch in der 12. Minute konnte Eva Ulbrich die Heimtorfrau erstmals bezwingen. In der Folgezeit kamen auch die Pfälzerinnen besser ins Spiel und erarbeiteten sich einige Möglichkeiten, doch Anka Geiben hielt ihren Kasten mit einigen guten Paraden sauber. SCHOTT erhöhte nun wieder das Tempo und kam zwischen der 21. und der 25. Minute durch Ulbrich und zwei Tore von Renate Mattmann zum vorentscheidenden 4-0 Halbzeitstand. Die zweite Hälfte verlief ebenso einseitig wie die erste. SCHOTT spielte gefällig und kam regelmäßig zu Torchancen, doch die starke Torfrau der Gastgeberinnen vereitelte zunächst weitere Mainzer Treffer. Mitte der zweiten Halbzeit war es dann wieder die stark aufspielende Renate Mattmann, die die Führung der Blauen mit zwei weiteren Treffern auf 6-0 ausbaute. Nun ließen es die Schottdamen etwas ruhiger angehen und erlaubten den Ludwigshafnerinnen noch zwei Eckentore zum 2-6 Endstand. Natürlich ist der Frust über den verpassten Aufstieg noch nicht geschluckt, zumal letztendlich alles an einer einzigen verpatzten Partie gelegen hat. Davon einmal abgesehen kann die Mannschaft durchaus stolz auf die Saison sein. Immerhin stand man in der letzten Saison noch auf einem Abstiegsplatz und stellte nun den mit Abstand besten Sturm und nur um ein Tor die zweitbeste Abwehr der Liga. Nun gilt es, den Schwung aus der Halle mit hinaus aufs Feld zu nehmen und dort die gute Ausgangsposition aus der Hinrunde zu Aufstieg zu nutzen.
TSV: Anka Geiben(Tor), Tina Gundlach, Eva Ulbrich, Sandra Stauth, Renate Mattmann, Helen Brunner, Lena Hofmann Coaches: Rolf Altherr, Michael Knierim Tore: Renate Mattmann (4), Eva Ulbrich (2)
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Nach Auszeit zurück in die Erfolgsspur
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In Speyer konnten die zuletzt zweimal sieglosen SCHOTT-Damen endlich wieder in die Erfolgsspur zurückkehren und einen unerwartet deutlichen 11-2 Auswärtssieg feiern.
Doch danach sah es zu Beginn der Partie zunächst überhaupt nicht aus. Obwohl hochmotiviert fanden die Blauen in der Anfangsphase nicht zu ihrem Spiel und sahen sich gleich einigen gefährlichen Angriffen der Pfälzerinnen gegenüber. Vor allem die quirlige Stürmerin Manuela Kühnle wirbelte die SCHOTT-Abwehr gehörig durcheinander. Sie war es auch, die Speyer in der 5. und 9. Spielminute mit 2-0 in Führung brachte. Mainz versuchte dagegen zu halten, scheiterte aber mit zwei Schüssen und einer Ecke an der Heimtorfrau. Im Gegenzug lag das 3-0 in der Luft, doch der Pfosten rettete an Stelle der geschlagenen Anka Geiben im SCHOTT-Tor.
Trainer Altherr, der wegen nicht erschienener Schiedsrichter selbst pfeifen musste und darum nicht auf der Bank saß, nahm nun eine Auszeit und stellte die Mannschaft neu ein. Und das Team reagierte prächtig, keine 20 Sekunden nach Wiederanpfiff ging Sandra Stauth energisch in einen Speyrer Querpass, drang in den Kreis ein und jagte die Kugel zum Anschlusstreffer ins Netz. Und als Speyer nach dem fälligen Anstoß den Ball hinten zu lange hielt, erkämpfte sich Eva Ulbrich den Ball und überwand die konsternierte Speyrer Torfrau zum zweiten Mal innerhalb von einer Minute. Speyer war geschockt und kam überhaupt nicht mehr aus der eigenen Hälfte. Sandra Stauth nutzte eine weitere Unsicherheit der Pfälzerinnen zur inzwischen verdienten 3-2 Halbzeitführung.
Alle hatten zu Beginn der zweiten Hälfte mit einem Aufbäumen der Speyrer erwartet, doch SCHOTT spielte nun zu stark. Vor allem Kapitänin Tina Gundlach und Judith Maurer in der Abwehr lieferten nun eine makellose Partie und meldeten ihre Gegenspielerinnen mit Kampf und Technik ab. Und vorne glänzte Eva Ulbrich, die innerhalb der ersten 6 Minuten einen lupenreinen Hattrick erzielte und die Weichen endgültig auf Sieg stellte.
Speyer kämpfte weiter und erspielte sich einige Möglichkeiten, doch SCHOTT-Torfrau Geiben hatte nun ihren Rhythmus gefunden und ließ sich nicht mehr bezwingen. Caro Löhr krönte ihre gute Leistung mit zwei schönen Toren ehe sich auch Susi Sunkel und Renate Mattmann in die Torschützenliste eintragen konnten. Den Schlusspunkt setzte Eva Ulbrich mit ihrem fünften Treffer.
Leider reicht dieser Sieg nicht, um an Tabellenführer Worms heran zu kommen, aber er war dennoch wichtig für die Moral. Mit jetzt 47 Treffern stellt SCHOTT den stärksten Sturm der Liga und korrigiert somit den Makel der schwachen Torausbeute in den ersten beiden Rückrundenpartien.
TSV: Anka Geiben(Tor), Britta Bezner (Tor, nicht eingesetzt), Tina Gundlach, Judith Maurer, Eva Ulbrich, Sandra Stauth, Susanne Sunkel, Renate Mattmann, Caro Löhr, Helen Brunner
Coach: Rolf Altherr
Tore: Eva Ulbrich (5), Sandra Stauth (2); Caro Löhr (2), Susi Sunkel, Renate Mattmann
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Ein Tor pro Spiel genügt nicht
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03.02.10
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Nach zwei Niederlagen zu Beginn der Rückrunde müssen die Schott-Damen ihre Aufstiegsträume vergessen. Vor zwei Wochen in Frankenthal spielte die Mannschaft äußerst unglücklich und brachte sich selbst um die verdienten Punkte. Gegen einen wie im Hinspiel starken Gegner standen die Mainzerinnen sicher in der Abwehr, ließen nur wenige Torchancen zu und mussten nur jeweils einen Treffer pro Halbzeit hinnehmen. Das ist eine hervorragende Quote und genügt normalerweise auch zum Punktgewinn. Doch die Blauen hatten an diesem Tag kein Glück und konnten trotz einiger Ecken, einem 7meter, Pfostentreffern und vielen Schusskreisszenen nur ein einziges Mal jubeln, als Eva Ulbrich per Ecke zum zwischenzeitlichen Ausgleich traf. Durch diese doch sehr unnötige Niederlage war die Mannschaft in Zugzwang, hatte jedoch dank des guten Torverhältnisses immer noch die besten Karten für den Aufstieg. Voraussetzung war allerdings ein Sieg in Worms, wo die Schottlerinnen am vergangenen Sonntag antraten. Und leider musste sich das Team von Trainer Rolf Altherr auch dieses Mal geschlagen geben. Wieder stand die Defensive gut, doch gelegentliche individuelle Fehler wurden von Worms eiskalt genutzt, und vorne war man trotz ausgeglichener Spielanteile fast immer einen Schritt zu langsam, um die zahlreichen Chancen in Tore ummünzen zu können. 0-3 hieß das frustrierende Ergebnis zur Pause. Nach dem Wechsel erhöhte Mainz das Tempo, doch erneut ermöglichte eine kleine Unachtsamkeit dem Gegner einen Treffer. Nur setzte Mainz alles auf eine Karte und nahm den Torwart zu Gunsten eines sechsten Feldspielers vom Feld. Worms kam mit dem Mainzer Pressing überhaupt nicht zurecht und kam nun minutenlang zu keinem konstruktiven Spielaufbau. Als dann 15 Minuten vor Schluss Susi Sunkel vom Gegnerischen Torwart von den Beinen geholt wurde, rechneten alle Anwesenden mit einem 7meter für Mainz. Doch der völlig überforderte Schiedsrichter, der zuvor schon mit haarsträubenden Fehlentscheidungen auf beiden Seiten für Aufregung gesorgt hatte, entschied auf Abschlag. Und er wertete eine Schlägerbewegung, welche Sunkel beim Fallen gemacht hatte, als versuchte Tätlichkeit und stellte die Mainzerin für sechs Minuten vom Feld. Damit war die Partie entschieden. Mainz spielte zunächst mit fünf Feldspielern ohne Torwart weiter, konnte aber nicht mehr genug Druck aufbauen, um die Bälle vorne abzufangen. Und gerade, als Bezner ins Tor zurück kehrte, nutzte Worms die daraus resultierende Unordnung in der Mainzer Abwehr zum fünften Treffer. Renate Mattmann gelang dann wenigstens kurz vor Schluss per Ecke noch der Ehrentreffer, aber der konnte den Frust bei den Schottlerinnen auch nicht lindern. Es ist eine Binsenweisheit, aber mit nur einem Tor pro Spiel kann man in der Halle keine Punkte holen. Nun kann Schott nur noch auf Schützenhilfe hoffen und ansonsten den Rest der Hallenrunde dazu nutzen, junge Spielerinnen an die Mannschaft heran zu führen.
TSV: Britta Bezner (Tor), Tina Gundlach, Sina Doms, Judith Maurer (nur WO), Eva Ulbrich, Sandra Stauth, Laura Appel, Susanne Sunkel, Renate Mattmann, Jana Bayer, Caro Löhr (nur FT) Coaches: Rolf Altherr, Michael Knierim Tore: Eva Ulbrich in FT und Renate Mattmann in WO
Mit Kraftakt an die Tabellenspitze
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14.12.09
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Im letzten Spiel vor der kurzen Weihnachtspause siegten die ersten Damen des TSV Schott gegen den HC Speyer nach hartem Kampf mit 5 – 4 Toren und gehen somit als Tabellenführer der Oberliga Rheinlandpfalz/Saar ins neue Jahr. Natürlich hatten sich die Mainzerinnen fest vorgenommen, sich nicht durch den Kantersieg am vergangenen Wochenende täuschen zu lassen und den Gegner aus der Pfalz von Beginn an ernst zu nehmen, doch es zeigte sich schnell, daß dies leichter gesagt als getan war. Die Idee war, Speyer von Beginn an mit Pressing unter Druck zu setzen, doch der Gegner aus der Pfalz zeigte sich überaus clever, spielte gleich sicher um den Mainzer Angriffsblock herum und kam sofort zu Torchancen. Zunächst konnten die sich im Tor abwechselnden Britta Bezner und Anka Geiben ihren Kasten noch sauber halten, doch in der zehnten und 15 Minute gelangen den Pfälzerinnen zwei Tore zur verdienten Führung. Die Schottlerinnen merkten schnell, dass sie etwas ändern mussten, doch zunächst fanden sie kein Rezept gegen die Speyer Pässe und hatten durchaus Glück, nicht höher zurück zu liegen. Die Blauen versuchten es mit mehr Körpereinsatz und Kampf, dann stellten sie von Pressing auf Halbfelddeckung um, doch damit ließen sich die Speyerer Angriffe nicht wirkungsvoll unterbinden. Natürlich hatte auch Schott Möglichkeiten, zum Torerfolg zu kommen, doch richtig zwingend erschien das nicht. Nach 20 Spielminuten stellten die Mainzerinnen dann auf Manndeckung um, und von nun an hatte man den Gegner deutlich besser im Griff und konnte endlich auch druckvoll nach vorne kombinieren. Eine dieser Kombinationen konnte Susi Sunkel zum 1 – 2 Anschlusstreffer nutzen, und mit diesem Ergebnis ging es dann auch in die Pause. Nach dem Wechsel schien Schott den Schwung der letzten zehn Minuten mitnehmen zu können und erarbeitete sich einige Torchancen, doch es waren die Gäste die, allerdings nach einem von den ansonsten guten Schiris nicht geahndeten Fußfehler, die Führung ausbauen konnten. Doch dieses 1 – 3 stachelte die Mainzerinnen weiter an und sie hielten das Tempo auch dank der zwei sich abwechselnden Blöcke hoch. Mit einem Tor der quirligen Eva Ulbrich begann in der 40. Minute die Aufholjagd, und zwei Tore von Laura Appel brachten Mainz sieben Minuten vor Schluss Erstmals in Front. Speyer blieb die gesamte Spielzeit über gefährlich und hatte weitere Tormöglichkeiten, doch Schott war nun doch die klar bessere Mannschaft. Routinier Renate Mattmann, die in ersten Halbzeit ein paar Mal Pech im Abschluss hatte, erzielte das vorentscheidende 5 – 3 für die Schottlerinnen. Speyer kam zwar noch zu einem weiteren Treffer, doch letztendlich spielten die Mainzer Mädels den vor allem aufgrund der Anfangsschwäche glücklichen, durch die tolle kämpferische Leistung am Ende aber verdienten Sieg dann sicher nach Hause. Durch das deutlich bessere Torverhältnis schiebt sich Schott auf den ersten Tabellenplatz und geht mit großem Selbstbewusstsein in die im Januar beginnende Rückrunde.
TSV: Britta Bezner und Anka Geiben (Tor), Tina Gundlach, Eva Ulbrich, Sandra Stauth, Laura Appel, Sina Doms, Susanne Sunkel, Rita Stolz, Renate Mattmann, Anna-Lena Gustav Coaches: Rolf Altherr, Michael Knierim Tore: Laura Appel (2), Susi Sunkel, Eva Ulbrich, Renate Mattmann
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Schützenfest am Nikolaustag
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06.12.09
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Mit einem auch in dieser Höhe verdienten 23 – 1 Erfolg fegten die ersten Damen des TSV Schott die völlig überforderten Gegnerinnen vom TFC Ludwigshafen 2 vom Platz. Damit festigten die Schottlerinnen ihren zweiten Tabellenplatz und können Worms am kommenden Wochenende mit einem Sieg gegen Speyer überholen. Mainz begann sofort mit Pressing und schnürte den Gegner in der eigenen Hälfte ein. Es gab auch schnell die ersten Torchancen, aber es dauerte doch bis zur sechsten Spielminute, bis Sandra Stauth den ersten Treffer markierte. Danach lief die Angriffsmaschine richtig warm und die Schottdamen zogen bis zur Pause auf 12 – 1 davon. Torfrau Britta Bezner hatte bei nur drei Kontern der Gäste fast nichts zu tun. Die Blauen nutzten die zweite Halbzeit dann zum Training und nahmen den Torwart zu Gunsten eines sechsten Feldspielers vom Feld. Die Pfälzer kamen nun fast gar nicht mehr aus der eigenen Hälfte heraus und Schott kam problemlos zu einem Kantersieg. Susi Sunkel, die aus der Mitte in den Sturm gerückt war, traf dabei sieben Mal; Eva Ulbrich gelangen gar 4 Tore in Folge. Am kommenden Wochenende gegen die Damen des HC Speyer wird es sicher wieder etwas schwieriger werden, die Punkte ein zu fahren.
TSV: Britta Bezner (Tor), Tina Gundlach, Eva Ulbrich, Sandra Stauth, Laura Appel, Sina Doms, Susanne Sunkel, Rita Stolz, Judith Maurer, Jana Bayer Coaches: Rolf Altherr, Michael Knierim Tore: Susi Sunkel (7), Eva Ulbrich (6), Sandra Stauth (3), Laura Appel (3), Jana Bayer (3), Judith Maurer
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Erfahrung siegt
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30.11.09
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Wegen des am gleichen Tag stattfindenden Spieltags der WJA mussten die Damen des TSV zum 2. Saisonspiel gänzlich ohne Jugendspielerinnen gegen den derzeitigen Tabellenführer aus Worms antreten. So standen mit Rita Stolz und Renate Mattmann gleich zwei junge Mütter erstmals seit ihrer Babypause wieder auf dem Platz.
Mainz begann furios, bereits nach 25 Sekunden erzielte Eva Ulbrich das 1:0 und hatte noch in der gleichen Minute den zweiten Treffer auf dem Schläger, wurde jedoch im letzten Moment von der Gästeabwehr gestört. In den Folgeminuten entwickelte sich ein sehr einseitiges Spiel zugunsten unseres Teams, jedoch konnten die SCHOTTlerinnen aus ihren zahlreichen Chancen kein Kapital schlagen. Erst Mitte der ersten Halbzeit gelang es den Wormserinnen erstmals gefährlich vor dem Mainzer Tor zu erscheinen, doch Britta Bezner hielt ihren Kasten sauber. Mit der mageren 1:0 Führung ging es in die Pause.
Nach dem Wechsel das gleiche Bild, Mainz dominierte und erspielte sich viele Chancen, Worms kam kaum zu einem konstruktiven Spielaufbau und war durch gelegentliche Konter gefährlich. Trotz der klaren Feldüberlegenheit war es kein besonders gutes Spiel der Blauen. Die Mainzerinnen agierten viel zu langsam und unkonzentriert im Spielaufbau, leisteten sich viele unnötige Dribblings und zeigten sich unclever im Schusskreis. Beste Spielerin war eindeutig Torfrau Brita Bezner, die nicht nur gewohnt sicher auf der Linie stand, sondern auch gut mitspielte und sich immer wieder entschlossen den Wormser Stürmerinnen entgegen warf. Immer wenn schnell gespielt wurde folgten gute Aktionen, die dann auch jedes Mal zum Erfolg führten. Zunächst gelang Eva Ulbricht nach guter Vorarbeit von Kapitänin Tina Gundlach das 2:0, dann erzielte Laura Appel aus spitzem Winkel den dritten Treffer. Renate Mattmann sorgte kurz vor Schluss für den letztendlich verdienten 4:0-Endstand.
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Damen mit Fehlstart
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15.11.09
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Mit einer nicht unbedingt erwarteten Niederlage starteten die 1. Damen in die diesjährige Hallensaison; 2-3 hieß es am Ende der 60 Minuten gegen die 2. Damen der TG Frankenthal.
Und in diesem Ergebnis steckt auch schon die Begründung für den Misserfolg: wer in einer Stunde Hallenhockey nur zwei Treffer erzielt, wird kaum das Spiel gewinnen. Ein weiteres Problem waren die Ecken. Während Frankenthal zwei Toren per Ecke erzielte, blieb Mainz in sechs Versuchen ohne Erfolg. Hier wurde die standardmäßige Eckenschützin Susi Sunkel, die krankheitsbedingt aussetzen musste, arg vermisst.
Mainz begann unsicher und konnte die anfänglichen Stellungsfehler der Frankenthalerinnen nicht ausnutzen. Torchancen ergaben sich meist aus Einzelaktionen und wurden von der starken Gästetorfrau entschärft. Die erste Ecke der Pfälzer schlug gleich im Netz der Mainzer ein – hier mangelte es an der Torsicherung. Nach Laura Appels Ausgleich keimte Hoffnung auf, doch die Blauen konnten das Heft nicht wirklich in die Hand nehmen und es blieb vorerst bei diesem Ergebnis.
Nach der Pause erhöhte Mainz den Druck und spielte nun insgesamt besser. Dennoch gelang den Gästen zunächst die erneute Führung, die Tina Gundlach postwendend ausgleichen konnte. In der Folge übernahmen die Schottlerinnen doch langsam die Führung auf dem Platz. Die gegnerischen Abschläge wurden besser gelesen und abgefangen und Mainz erarbeite sich einige Torchancen. Mitten in diese gute Phase hinein fiel das 3-2 für Frankenthal. Mainz versuchte zu reagieren, aber die Gäste waren mit ihren gefährlichen Kontern dem vierten Treffer näher als Schott dem Ausgleich. Am Ende blieb es bei der bitteren Niederlage, welche die insgeheim gehegten Hoffnungen auf ein mitspielen um den Aufstieg zunächst einmal dämpft.
TSV:, Anka Geiben (Tor), Tina Gundlach, Eva Ulbrich, Judith Maurer, Sandra Stauth, Laura Appel, Sina Doms, Jana Bayer, Mirjam Whitehead, Britta Bezner
Coaches: Rolf Altherr, Michael Knierim
Tore: Laura Appel, Tina Gundlach
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Damen weiter erfolgreich
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05.10.09
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Die 1. Damen des TSV gewannen am Sonntag auch das schwere Auswärtsspiel bei der TG Worms und führen nun alleine die Tabelle an. Worms zeigte sich dabei als der erwartet unbequeme Gegner und Mainz musste vor allem in der ersten Hälfte richtig kämpfen, bis der 4-1 Sieg unter Dach und Fach war. Nach dem schnellen Führungstreffer der gewohnt starken Laura Appel mussten die Blauen im Anschluss an einen Freischlag am Kreis erstmals in dieser Saison einen Gegentreffer hinnehmen. In der Folge spielten die Mainzerinnen oft behäbig und unsicher und kamen mit den langen Bällen der Wormser nicht gut zurecht. Daran änderte auch die erneute Führung durch Appel nichts. Nach der Pause spielte Mainz deutlich schneller und übernahm zusehends die Partie. Dennoch blieb Worms im Spiel und hatte bei einer kurzen Ecke sogar schon den Torschrei auf den Lippen, doch Anna Deutschendorf konnte in ihrem vorläufig letzten Spiel für den TSV auf der Linie retten; sie tritt diese Woche ein Auslandsstudium an. Danach wurde Worms müde und konnte dem hohen Mainzer Tempo nicht mehr folgen. Erneut Appel und Sandra Stauth erzielten die weiteren Tore. Nach einer kurzen Pause beginnt nun erst einmal die Hallensaison bevor die Schott-Damen im Frühjahr das Ziel Regionalligaaufstieg wieder in Angriff nehmen werden.
TSV: Britta Bezner, Anka Geiben (Tor), Tina Gundlach, Eva Ulbrich, Kira Michels, Anna Deutschendorf, Judith Maurer, Sandra Stauth, Susi Sunkel, Laura Appel, Sina Doms, Helen Brunner, Lena Gustav, Jana Bayer, Kim Kießling Coaches: Rolf Altherr, Michael Knierim Tore: Laura Appel (3), Sandra Stauth
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Damen wieder „zu Null"
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28.09.09
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Auch im zweiten Saisonspiel blieben die 1. Damen des TSV ohne Gegentreffer und übernahmen erstmals die Tabellenführung. Die nach den guten Ergebnissen in den ersten Spielen als starker eingeschätzten Damen der Spielgemeinschaft Alzey/Gau Algesheim hatten im gesamten Spiel keine einzige Torchance und enttäuschten auf ganzer Linie. Mainz begann schwungvoll und erspielte sich gleich eine Vielzahl von Möglichkeiten, doch es dauerte fast 10 Minuten ehe Laura Appel den Bann brach und zum ersten von insgesamt vier Mal traf. Das Fehlen von Kapitänin Tina Gundlach und Sina Doms tat dem starken Mainzer Spiel keinen Abbruch und man wirbelte den Gegner gehörig durcheinander. Drei Tore vor und fünf nach der Pause brachten ein lockeres 8 – 0 zugunsten der Blauen. Unter den Torschützen auch die nach der Babypause zurückgekehrte Renate Mattmann. Das Team scheint bereit für den ersten ernsthaften Gegner am kommenden Sonntag in Worms.
TSV: Anka Geiben (Tor), Eva Ulbrich, Kira Michels, Carolin Löhr, Anna Deutschendorf, Judith Maurer, Sandra Trautwein, Sandra Stauth, Susi Sunkel, Laura Appel, Mirjam Whitehead, Helen Brunner, Lena Gustav, Jana Bayer, Renate Mattmann Coaches: Rolf Altherr, Michael Knierim Tore: Laura Appel (4), Eva Ulbrich (2), Renate Mattmann, Sandra Stauth
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Saisonauftakt geglückt
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22.09.09
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Mit einem mageren 2-0 Auswärtssieg beim Liganeuling Rotweiss Koblenz starteten die 1. Damen in die neue Oberligarunde. Gegen einen in allen Belangen unterlegenen Gegner hätten eigentlich weit mehr Tore fallen müssen, aber die Mainzerinnen hatten mit dem ungewohnt weiche Kunstrasen zu kämpfen und vergaben Großchancen am laufenden Band. Zudem mussten auch einige Stammspielerinnen ersetzt werden und so lief das Spiel anfangs etwas unrund.
Doch am Ende stand ein ungefährdeter Sieg zu Buche, und das ist erst einmal die Hauptsache.
TSV: Britta Bezner (Tor), Kristina Gundlach, Eva Ulbrich, Carolin Löhr, Anna Deutschendorf, Judith Maurer, Sandra Trautwein, Sandra Stauth, Mirjam Whitehead, Helen Brunner, Lena Gustav, Lena Hofmann, Sina Doms, Jana Bayer,
Coaches: Rolf Altherr, Michael Knierim
Tore: Eva Ulbrich, Sina Doms
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1cm fehlte zum Aufstieg
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05.07.09
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Nach 85 Kraftaufreibenden Minuten und je sechs geschossenen Siebenmetern legt sich Laura Appel den Ball auf den Punkt. Anka Geiben im Tor der Mainzerinnen hat den letzten Versuch des HC Ludwigsburg pariert, mit einem Tor ist Mainz der Aufsteiger in die Regionalliga. Ein kurzer Schritt, ein trockener Schuss, keine Chance für die Ludwigsburger Torfrau, die wie angewurzelt in der Tormitte verharrt. Doch der Ball knallt auf die Innenkante des Pfostens und springt von dort fast parallel zur Torlinie ins Feld zurück. Es sollte nicht sein, 1cm zu weit nach rechts …
Geiben hält auch den nächsten Schuss, doch auch der nächste Matchball wird vergeben, diesmal von Kira Michels. Im dritten Versuch trifft Ludwigsburg, nun liegt die ganze Last auf den Schultern von Tina Gundlach. Die Kapitänin scheitert und beschert den Gästen aus Baden somit den Aufstieg in die Regionalliga, den Mainz sich so sehr gewünscht hatte.
Nach dem 2-1 Sieg in Ludwigsburg sah es eigentlich ganz gut aus für die Damen des TSV, und die Mannschaft begann entsprechend selbstbewusst. Sie drückte von Beginn an aufs Tempo, störte die Gäste früh und hatte schnell die ersten Chancen. Doch leider sollte es nicht der Tag der Mainzerinnen werden. Vier oder fünf sogenannte 100%ige Chancen ließen die Blau-Weißen ungenutzt, ehe endlich nach 23 Spielminuten Lena Gustav der hochverdiente Führungstreffer gelang. Auch danach boten sich Möglichkeiten zur Ergebnisverbesserung, doch diese blieben erneut ungenutzt. Und wie so oft sollte sich die Mangelnde Chancenauswertung rächen. Mit dem ersten ernstzunehmenden Angriff überhaupt gelang den Ludwigsburgerinnen völlig überraschend der Ausgleich.
Nach dem Wechsel wurde der HCL stärker und übernahm zunehmend die Spielführung. Mainz hatte nun Schwierigkeiten im Spielaufbau und kam nur noch bei Kontern nach vorne. Die logische Folge war Mitte der zweiten Hälfte der Führungstreffer für die Gäste im Anschluss an eine kurze Ecke.
Mainz rappelte sich nun wieder auf und kam wieder besser ins Spiel, aber wieder wurden einige Chancen nicht genutzt. Auf der Gegenseite mussten Torfrau Anka Geiben und ihre Vorderleute hart arbeiten, um einen weiteren Ludwigsburger Treffer zu verhindern. Nach 70 Minuten stand es 1-2, damit war der Sieg des Hinspiels egalisiert und es ging in die Verlängerung. Hier fielen keine Tore mehr und so kam es letztendlich zum 7m-Schiessen.
Von den ersten 5 Schuetzen trafen jeweils vier von jeder Mannschaft, danach ging es paarweise weiter, mit dem für Mainz so bitteren Endergebnis.
Wirklich Schade für das Team des Trainergespanns Altherr/Knierim, welches eine tolle Rückrunde gespielt hatte und eigentlich reif für die Regionalliga schien. Dass es nun so denkbar knapp daneben ging, ist bitter, wird das Team aber für die kommende Saison sicher noch enger zusammen schweißen.
TSV: Anka Geiben (Tor), Kristina Gundlach, Eva Ulbrich, Laura Appel, Sandra Seimer, Carolin Löhr, Anna Deutschendorf, Sandra Trautwein, Kira Michels, Mirjam Halder, Susi Sunkel, Helen Brunner, Lena Gustav, Lena Hofmann, Britta Bezner Coaches: Rolf Altherr, Michael Knierim Tor: Lena Gustav
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Schwerer als erwartet
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29.06.09
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Gegen einen überraschend starken Gegner aus Ludwigsburg mussten die Schottdamen ziemlich kämpfen, ehe der 2-1 Auswärtserfolg unter Dach und Fach war. Nach diesem Sieg genügt nun ein Unentschieden im Rückspiel am kommenden Samstag zum ersehnten Regionalligaaufstieg.
Die Mainzerinnen begannen konzentriert und versuchten von Beginn an, das Spiel in die Hand zu nehmen. Jedoch leisteten sie sich in der Anfangsphase des Spiel viele kleine technische Fehler, welche von den sehr stocksicheren Ludwigsburgerinnen zu gefährlichen Kontern genutzt werden konnten. Die Württembergerinnen spielten wie erwartet viele lange Bälle von hinten heraus, und auch hier hatten die Blauen Probleme mit dem Stellungsspiel. Bis zur 20 Spielminute hatten die Mainzerinnen ein leichtes spielerisches Übergewicht, der Gegner jedoch hatte die gefährlicheren Szenen. Nach einer Ecke fiel dann auch nicht unverdient der Führungstreffer für den HCL. Mainz drängte nun noch stärker nach vorne, blieb jedoch bis zur Pause ohne Erfolg.
Direkt nach dem Wechsel hatte Mainz die schwächste Phase und kam minutenlang nicht aus der eigenen Hälfte heraus. Doch das Team verteidigte mit großem Einsatz und überstand diese bangen Minuten ohne weiteren Gegentreffer. Nach fünf Minuten ging plötzlich ein Ruck durch die Mannschaft. Angetrieben von Kapitänin Tina Gundlach und der brandgefährlichen Laura Appel steigerte sich die gesamte Mannschaft und erspielte sich die ersten Ausgleichschancen. In der 50. Spielminute war es Helen Brunner, die den Ball aus einem Gewühl heraus zum vielumjubelten Ausgleich über die Linie schob. Das Mittelfeld, allen voran Susi Sunkel, wurde nun auch immer stärker und fing die langen Bälle der Ludwigsburgerinnen früh ab. Zehn Minuten vor Spielende war es wiederum Laura Appel, die mit einem ihrer unwiderstehlichen Dribblings den Führungstreffer vorbereitete. Sie tankte sich durch die gesamte HCL-Abwehr und legte auf Kim Kießling ab. Deren Querpass wurde von einer Abwehrspielerin ins eigene Tor abgefälscht. In den letzten zehn Minuten warfen nun noch einmal die Württembergerinnen alles nach vorne und hatten auch noch zwei Strafecken. Aber mit Glück und Geschick brachten die Schottdamen den Sieg nach Hause.
Am Samstag, 4. Juli findet um 16:30 das Rückspiel auf dem heimischen Kunstrasen statt. Das Team hofft auf zahlreiche Fans !
TSV: Britta Bezner (Tor), Kristina Gundlach, Eva Ulbrich, Laura Appel, Sandra Seimer, Carolin Löhr, Anna Deutschendorf, Sandra Stauth, Sandra Trautwein, Kim Kießling, Kira Michels, Mirjam Halder, Susi Sunkel, Helen Brunner Coaches: Rolf Altherr, Michael Knierim Tore: Helen Brunner, Kim Kießling
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Schützenfest zum Rückrundenabschluss
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25.05.09
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Das als Endspiel gedachte letzte Spiel in der Oberliga geriet für die SCHOTT-Damen zu einem unerwarteten Schaulaufen. Gegner HC Speyer präsentierte sich durch verletzungsbedingte Ausfälle nur zu neunt und hatte den Blauen nichts entgegenzusetzen. 12-0 hieß es am Ende der sehr einseitigen Partie.
Da Speyer bereits am Vortag in Neunkirchen verloren hatte, standen die Mainzerinnen bereits vor dem Spiel als Tabellenzweiter fest. Auf diesen Lorbeeren wollte man sich jedoch nicht ausruhen. „Hohe Konzentration und Druck von Anfang an“, hatten die Trainer Altherr und Knierim gefordert und die Blauen hielten sich daran: Bereits nach 30 Sekunden zappelte der Ball im Speyrer Netz! Laura Appel hatte sich auf links durchgetankt und überlegt zur freistehenden Sandra Stauth am rechten Pfosten abgelegt. Die Pfälzer versuchten erst gar nicht mitzuspielen, sondern igelten sich tief in der eigenen Hälfte ein. Mainz spielte gefällig und lag zur Halbzeit bereits 6-0 in Front.
Im zweiten Durchgang das gleiche Bild, Schott stand 35 Minuten vor oder im Speyrer Kreis und erarbeitete sich Chancen im Minutentakt. Eine starke Gästetorfrau und einige Unkonzentriertheiten seitens der Mainzer, hielten das Ergebnis in Grenzen.
Mit dem 5. „Zu-Null-Spiel“ in Folge geht für die SCHOTT-Damen eine tolle Rückrunde zu Ende, deren einziger Makel die knappe 0-1 Niederlage am ersten Spieltag beim VFL Bad Kreuznach ist. Zusammen mit den Oberligameistern aus Kreuznach hat SCHOTT den besten Sturm der Liga (53 Tore), mit nur 8 Gegentreffern in 14 Spielen stellt Mainz zudem die mit Abstand beste Abwehr.
TSV: Anka Geiben, Britta Bezner (Tor), Kristina Gundlach, Eva Ulbrich, Laura Appel, Carolin Löhr, Lena Gustav, Anna Deutschendorf, Sandra Stauth, Sandra Trautwein, Kim Kießling, Kira Michels, Mirjam Halder, Susi Sunkel, Helen Brunner, Lena Hofmann
Coaches: Rolf Altherr, Michael Knierim
Tore Sonntag: Laura Appel (7), Sandra Stauth, Lena Gustav, Carolin Löhr, Tina Gundlach, Mirjam Halder
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Die Serie hält – Schott Damen im Höhenflug
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18.05.09
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Mit den Siegen Nummer 5 und 6 setzten die Damen des TSV auch auswärts ihre Erfolgsserie fort und untermauerten ihre Aufstiegsambitionen.
Das Samstagsspiel beim TFC Ludwigshafen verlief sehr einseitig; der Gegner brachte im gesamten Spielverlauf nicht einen einzigen Schuss aufs Mainzer Tor. Die Blauen waren von Beginn an drückend überlegen, aber mehr als 2 magere Törchen bekamen sie bis zur Pause nicht zustande. Nach dem Wechsel lief das Kombinationsspiel deutlich besser und Mainz erarbeitete sich Chancen im Minutentakt. Eine sehr gut aufgelegte Torfrau und einige Unkonzentriertheiten verhinderten die mögliche Toreflut; 4–0 hieß es am Ende.
Am Sonntag ging es dann zum abgeschlagenen Tabellenletzten nach Saarbrücken. Die Saarländer versuchten erst gar nicht, mit zu spielen sondern igelten sich mit 11 Frauen im eigenen Viertel ein. Wie am Vortag übertrafen sich die Schottdamen im Vergeben von Torchancen und fuhren mit einem für die Gastgeber äußerst schmeichelhaften 5-0 nach Hause. Nun steht am kommenden Sonntag um 15 Uhr das letzte Heimspiel gegen den HC Speyer an in dem den Blauen ein Unentschieden genügen würde, um den zweiten Tabellenplatz zu sichern.
TSV: Anka Geiben (Tor), Kristina Gundlach (nur Sa), Eva Ulbrich, Laura Appel, Carolin Löhr, Lena Gustav (nur So), Anna Deutschendorf, Sandra Stauth, Sandra Trautwein, Sandra Seimer, Kim Kießling, Kira Michels (nur So), Mirjam Halder, Susi Sunkel, Helen Brunner
Coaches: Rolf Altherr, Michael Knierim Tore Samstag: Eva Ulbrich (2), Kim Kießling, Carolin Löhr, Tore Sonntag: Sandra Stauth (3), Lena Gustav, Susanne Sunkel
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6 Punkte und „die Null steht“
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11.05.09
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Mit zwei Siegen gegen direkte Mitkonkurrenten schaffen die Damen des TSV den Sprung auf den zweiten Tabellenplatz. Dabei blieb das Team erneut ohne Gegentor und stellt somit auch die beste Abwehr der Liga.
Am Samstag ging es zunächst gegen den Tabellenführer und designierten Oberliga-meister vom VFL Bad Kreuznach. Die Mannschaft, bis auf die Langzeitverletzte Sina Doms komplett, startete furios. Kreuznach hatte Anspiel, doch mit dem Anpfiff stürmte Mainz nach vorne und fing sofort den Ball ab. Nach 13 Spielsekunden drang Laura Appel in den Schusskreis ein, legte sich aber den Ball zu weit vor und kam nicht zum Abschluss. Die Blauen drängten weiter und kamen zu einigen Chancen, die zunächst jedoch nicht genutzt wurden. In der 10. Spielminute sprach der Schiedsrichter den Mainzerinnen einen 7m zu, den Laura Appel sicher verwandelte, und keine 2 Minuten später erzielte Sandra Stauth das 2-0. Erst jetzt reagierten die Kreuznacher und drängten auf den Anschluss. Doch Torfrau Anka Geiben ließ sich einfach nicht bezwingen und stattdessen gelang Laura Appel auf der Gegenseite per 7m der 3-0 Pausenstand.
In der zweiten Hälfte steigerten sich die Mainzerinnen wieder und brannten ein wahres Feuerwerk ab, dem die Kreuznacher wenig entgegenzusetzen hatten. Die zahlreichen Zuschauer, darunter die 2. Herren, konnten noch drei schön heraus gespielte Tore durch Helen Brunner, Eva Ulbrich und Kim Kießling bejubeln und hinten hielt Britta Bezner den Kasten sauber. 6-0 gegen den Tabellenführer, das konnte sich sehen lassen.
Am Sonntag ging es dann gegen die TG Worms. Wieder zeigte das Team um Kapitänin Tina Gundlach eine gute und konzentrierte Leistung, wobei sich aber der Kräfteverschleiß des Samstagsspiels bemerkbar machte. Am Ende stand ein ungefährdetes 2-0 zu Buche, welches Eva Ulbrich und Carolin Löhr herausschossen. Da gleichzeitig der HC Speyer zu Hause 1-2 unterlag, konnten sich die TSV Damen auf den 2. Tabellenplatz schieben, der unter Umständen noch zur Teilnahme an den Aufstiegsspielen reichen könnte.
TSV: Anka Geiben, Britta Bezner (Tor), Kristina Gundlach, Eva Ulbrich, Laura Appel, Carolin Löhr, Lena Gustav, Anna Deutschendorf, Sandra Stauth, Sandra Trautwein, Sandra Seimer, Kim Kießling, Kira Michels, Mirjam Halder, Susi Sunkel, Helen Brunner Coaches: Rolf Altherr, Michael Knierim Tore Samstag: Laura Appel (2), Kim Kießling, Sandra Stauth, Eva Ulbrich Tore Sonntag: Eva Ulbrich, Carolin Löhr
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Arbeitssieg zum zweiten Dreier
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26.04.09
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Am Sonntag mussten die Schottdamen gegen einen unerwartet starken Gegner aus Neunkirchen/Trier richtig hart arbeiten, ehe der zweite Sieg des Wochenendes erreicht war.
Zu Beginn hatten die Mainzerinnen Schwierigkeiten, ins Spiel zu finden. Die Gegnerinnen standen gut und setzten die Heimmannschaft stark unter Druck, ohne jedoch wirklich Torgefährlich zu sein. Nach den ersten 10 Minuten fing sich die Mannschaft jedoch zusehends und kam nun immer öfter in den gegnerischen Kreis. Doch die starke Gästetorfrau zeigte einige Glanzparaden und hielt ihren Kasten sauber. Nach dem Wechsel kam es dann, wie es kommen musste. Die Damen der Spielgemeinschaft aus Neunkirchen/Trier nutzten den ersten gefährlichen Konter zum völlig überraschenden 0 – 1. Doch die Mainzerinnen ließen sich davon nicht schocken sondern erhöhten immer mehr den Druck. Zunächst wurden wieder einige Großchancen vergeben, aber zwei herrliche Dribblings von Laura Appel brachten schließlich doch noch den verdienten Erfolg. Eine auch spielerisch starke Leistung des Teams, aus dem Eva Ulbrich mit ihrer kämpferischen Leistung herausragte, wurde letztendlich doch noch belohnt.
TSV: Britta Bezner (Tor), Kristina Gundlach, Eva Ulbrich, Laura Appel, Carolin Löhr, Lena Gustav, Anna Deutschendorf, Sandra Trautwein, Sandra Seimer, Kim Kießling, Kira Michels, Mirjam Halder, Susi Sunkel, Helen Brunner Coaches: Rolf Altherr, Michael Knierim Tore: Laura Appel (2)
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Rehabilitation mit Kantersieg
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25.04.09
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Mit einem wahren Schützenfest spielten sich die Schott-Damen den Frust über die unnötige Niederlage des vergangenen Wochenendes von der Seele und schickten die völlig überforderten Damen der TSG Kaiserslautern mit 12 : 0 nach Hause. Damit setzte die Mannschaft den Aufwärtstrend fort, der sich in den Trainings- einheiten der zurück liegenden Woche angedeutet hatte.
Mit den beiden Neuzugängen Kira Michels und Mirjam Halder sowie Routinier Sandra Seimer stand dem Trainergespann Altherr / Knierim endlich die in der letzten Woche so schmerzlich vermisste Abwehr zur Verfügung. Das verlieh dem Aufbauspiel der Blauen von Beginn an die nötige Sicherheit und brachte sofort Gefahr für das Kaiserslauterer Tor. Nach nur 3 Minuten fiel das 1:0 durch Caro Löhr und Lena Gustav legte schnell 2 Treffer zur frühen 3:0-Führung nach. Danach fielen die Tore in regelmäßigen Abständen und bis zur Pause stand es bereits 8:0 für das Team von Kapitänin Tina Gundlach. Anka Geiben, in der ersten Halbzeit zwischen den Mainzer Pfosten, hatte überhaupt nur eine Ballberührung, so harmlos präsentierte sich das Gästeteam. In der zweiten Halbzeit stellten sich die Pfälzerinnen hinten rein und versuchten, das Unheil in Grenzen zu halten. Lediglich in einer kurzen Schwächeperiode der Schottinnen trauten sie sich aus der eigenen Hälfte und verbuchten eine Torchance, die jedoch von Britta Bezner mit Bravour pariert wurde. Sonst standen zeitweise alle 10 Lauterer im eigenen Schusskreis, und damit war es tatsächlich schwer, die nun immer drückendere Überlegenheit in Tore umzusetzen. Noch vier Mal konnten die Mainzerinnen jubeln ehe der auch in dieser Höhe verdiente 12:0-Erfolg unter Dach und Fach war. Wenn man bedenkt, dass mit Susi Sunkel, Sandra Stauth und Helen Brunner drei Leistungsträgerinnen fehlten bekommt man eine Ahnung, zu welchen Leistungen diese Mannschaft fähig ist. Es sei den Chronisten überlassen nachzuschauen, ob es bereits einen höheren Sieg für die 1. Damen gegeben hat.
TSV: Anka Geiben, Britta Bezner (Tor), Kristina Gundlach, Eva Ulbrich, Laura Appel, Carolin Löhr, Lena Gustav, Anna Deutschendorf, Sandra Trautwein, Sandra Seimer, Kim Kießling, Kira Michels, Mirjam Halder Coaches: Rolf Altherr, Michael Knierim Tore: Caro Löhr (3), Laura Appel (3), Lena Gustav (3), Eva Ulbrich (2), Kim Kießling
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