TSV Schott

Hockey

weibl. Jugend B
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Alle Spieltermine können unter http://rps.hockey.de eingesehen werden.


TSV qualifiziert sich für die Süddeutsche Meisterschaft (22. Januar 2012)

Die Weibliche Jugend B des TSV SCHOTT Mainz hat sich für die Süd-deutsche Hockey-Meisterschaft qualifiziert. Die Mannschaft erreichte bei der Endrunde der Rheinland-Pfalz/Saar (RPS)-Meisterschaft den zweiten Rang.


Bei den Titelkämpfen in Bad Kreuznach blieb die Mannschaft der Trainer Ralph Hornung und Sina Doms zwar ungeschlagen, musste am Ende aber der TG Frankenthal den Vortritt lassen. Zum Auftakt gewann der TSV gegen den Kreuznacher HC mit 3:1. „Im Vorfeld war das immer eine Art Angstgegner für uns, aber das Spiel hat das Team wirklich souverän bestritten“, lobte Hornung. In den Folgespielen gegen BW Speyer (3:3) und den HTC Neunkirchen (2:2) retteten jeweils Ecken in den Schlussse-kunden die Unentschieden für den TSV.


Ausgleich in letzter Sekunde

Gegen Speyer hatten die Mainzerinnen zur Halbzeit schon mit 0:2 zu-rückgelegen, „das war nach dem Seitenwechsel eine wirkliche Kraftaktion der Mädels“, so Hornung. Kurz vor Schluss stand es 2:3, dann glich Lari-ssa Endlich nach einer Ecke noch aus. Gleiches schaffte Isabel Steinfeld gegen Neunkirchen.


Unentschieden gegen den Titelträger

Doch das Eckenglück wendete sich im abschließenden Spiel gegen die TG Frankenthal. Nach erneutem 0:2-Rückstand übernahm der TSV mit 3:2 die Führung. „Wir haben richtig gut gespielt“, war Hornung zufrieden, doch diesmal glich der Gegner kurz vor dem Ende nach einer Ecke aus.


Durch die spätere 4:5-Niederlage Speyers gegen den HTC Neunkirchen erreichten die Mainzerinnen mit sechs Punkten und einem Torverhältnis von 11:9 den zweiten Rang, der die Qualifikation für die Süddeutsche Meisterschaft bedeutet. Die wird am 11. und 12. Februar in Schwabach ausgetragen.

Mainzerinnen erreichen die Endrunde (15. Januar 2012)

Nach der erfolgreichen Hinrunde vom November stand für die weibliche Jugend B unter Ralph Hornung und Sina Doms am Sonntag die Rückrundenbestätigung in Koblenz an. Aufgrund der frühzeitigen Absage des TV Alzey  mussten nur noch drei Punktspiele gegen Neunkirchen, Koblenz und den Kreuznacher HC bestritten werden.


Zum Auftakt zeigte die Mannschaft ein starkes Spiel gegen den späteren Viertplatzierten Koblenz, welches mit 9:0 (6:0) gewonnen wurde. Im anschließenden Duell mit dem Kreuznacher  HC folgte ein knapper 1:0-Sieg, bei dem Clara Beck bereits in der 5. Spielminute mit einem starken Schlenzball in den linken Winkel vorlegte. Schon das Hinrundenspiel war ein Kräftemessen auf Augenhöhe gewesen und hatte ebenfalls mit einem engen 1:0-Sieg geendet.


Zum Schluss wurde in einem von beiden Seiten verhaltenem Spiel der HTC Neunkirchen mit 3:0 geschlagen. Dabei war es vor allem der herausragenden Leistung der U16- Auswahl-Torhüterin Inga Valentiner-Branth zu verdanken, dass Neunkirchen trotz einiger guter Chancen kein Treffer gelang.


Insgesamt erreichte die weibliche Jugend B damit die Endrunde der RPS-Meisterschaft, die am kommenden Wochenende beim Kreuznacher HC stattfindet, ohne einen Punktverlust hinnehmen zu müssen. Gleichzeitig gelang ein sensationelles Torverhältnis von 34 zu 2 Toren. Diese Leistung gilt es nun im Kampf um die Rheinland-Pfalz-Meisterschaft zu verteidigen.


Es spielten: Inga Valentiner-Branth (TW), Clara Beck (6 Tore), Larissa Endlich (4), Isabel Steinfeld (2), Franziska Bannwart (1), Johanna Sommerkorn, Marie Harzer, Clara Harzer, Louisa Schmidbauer

TSV schafft Finaleinzug (16. September 2011)

Nach einer einfachen Hinrunde standen sich die wJB des TSV SCHOTT Mainz und des Dürkheimer HC als zweit- bzw. drittplatzierte im Halbfinale um die Rheinland-Pfalz/Saar-Meisterschaft gegenüber. Der TSV SCHOTT Mainz hatte in der Hinrunde lediglich eine 1:2- Niederlage bei der TG Frankenthal hinnehmen müssen und alle anderen Spiele gewonnen.

In der ersten Halbzeit des Halbfinales waren die Mädchen des TSV, die auf vier Stammspielerinnen verzichten mussten, den Dürkheimerinnen weit überlegen und holten viele Torchancen - darunter zwei kurze Ecken - heraus, konnten den Ball jedoch nicht ins Tor versenken, woran vor allem die starke DHC-Torhüterin ihren Anteil hatte. Erst in der fünften Minte der zweiten Halbzeit konnten die Mainzer ein Tor erringen. Ines Heitkamp konnte am langen Pfosten stehend den Ball aus der Luft nehmen und im Tor unterbringen.

In der folgenden Zeit erspielten sich die Mainzerinnen einige weitere Chancen, gelangten aber zu keinem weiteren Treffer. In den letzten 20 Minuten drehte der Dürkheimer HC noch einmal deutlich auf und setzte den Gastgeber unter Druck. Dank der starken Abwehr und des guten Einsatzes aller Spieler - allen voran der sehr gut agierenden Uli Grünberg im Tor - gelang es den Mainzern, kein Gegentor zu kassieren und somit das Halbfinale zu gewinnen. Die Hockeymädchen aus Mainz waren sehr glücklich über ihren Einzug ins Finale während den Dürkheimern ihre Enttäuschung deutlich anzumerken war.

Sensationeller Sieg im Finale

Ersatzgeschwächt und mit einer Notaufstellung bestritt weibliche Jugend B das Finale um die RPS-Meisterschaft. Mit Larissa Endlich, Charlotte Köckeritz und Jacqueline Hunger saßen drei U16 Auswahlspielerinnen verletzt auf der Tribüne, und auch Sally Schneider und Angelina Cammalleri fehlten krankheitsbedingt. Dennoch konnte die WJB den haushohen Favoriten TG Frankenthal in einem packenden Abwehrkampf mit 2-1 besiegen und damit den im letzten Jahr errungenen Titel des Rheinlandpfalz/Saar Meisters verteidigen.

Nachdem Frankenthal in dieser Saison alle Spiele gewonnen und auch Mainz zu Beginn der Saison 2-1 geschlagen hatte, schien der Ausgang des Spiels von vornherein klar zu sein und alles andere als ein deutlicher Erfolg der Grünhemden undenkbar.
Das Spiel begann dann auch so, wie alle es erwartet hatten. Die Pfälzerinnen zogen gleich ein schnelles Kombinationsspiel auf und brachten die Mainzerinnen unter Druck, doch Ersatz-Torfrau Inga Valentiner-Brandt, die die verletzte Ulrike Grünberg glänzend vertrat, und ihre Vorderleute überstanden diese erste Druckwelle. Vor allem Libera Anna Jürgensen konnte mit zunehmender Spieldauer immer mehr Frankenthaler Bälle abfangen und das Mainzer Spiel nach vorne bringen. Frankenthal blieb überlegen, doch die Mainzer Konter waren immer gefährlich, und einen dieser schnellen Vorstöße nutzte Clara Beck mit einem cleveren Chip hoch ins lange Eck zur überraschenden Führung. Noch vor der Pause boten sich den Grünen zahlreiche Möglichkeiten zum Ausgleich, die jedoch allesamt vergeben wurden.
Nach dem Wechsel erhöhte Frankenthal den Druck und schnürte die Mainzerinnen förmlich am eigenen Kreis ein. Mitte der 2. Halbzeit fiel dann auch der hochverdiente Ausgleich durch einen Eckennachschuss, und niemand zweifelte daran, daß dies die Wende des Spiels sein würde. SCHOTT kam nun fast überhaupt nicht mehr aus der eigenen Hälfte und konnte im gesamten zweiten Durchgang nur ein einziges Mal bis zum Tor der Grünen vordringen. Doch Frankenthal hatte an diesem Abend einfach kein Glück und scheiterte entweder am Pfosten oder an einem Mainzer Schläger. Mit einigem Glück und tollem kämpferischen Einsatz retteten sich die SCHOTT-Mädchen in die Verlängerung, die mit der „golden goal Regelung“ gespielt wurde.
Dort sah es zunächst auch nicht gut aus. Bei einem Rechtsangriff der Frankenthaler stieg Kapitänin Jasmin Groll überhart ein und bescherte den Pfälzerinnen eine kurze Ecke. Doch Groll machte ihren Fehler sofort wieder gut, indem sie den scharfen Schuss für ihre bereits geschlagene Torfrau von der Linie holte. Und dann ging alles ganz schnell. Die resultierende lange Ecke konnte die SCHOTT-Abwehr in die Mitte schlagen, wo Clara Beck zwei Gegnerinnen aussteigen ließ und die mitgelaufene Marie Harzer anspielte. Diese wiederum legte vor der herausstürzenden Frankenthaler Torfrau überlegt quer, und Julia Maria Brüning schoss den Ball ins leere Tor und stürzte Frankenthal ins Tal der Tränen.
Die absolute Siegermentalität der Blauen hatte diesen nie für möglich gehaltener Sieg ermöglicht, der auch auf Mainzer Seite mit vielen Tränen gefeiert wurde.
Als Rheinlandpfalz/Saar-Meister haben die SCHOTT-Mädels damit Heimrecht bei der Zwischenrunde am 16. und 17. Oktober.

Die Meistermannschaft:
Inga Valentiner-Brandt, Ulrike Grünberg (Tor), Jasmin Groll, Larissa Dolezilek, Tina Steinbach, Caroline Hammacher, Anna Jürgensen, Clara Beck, Isabel Steinfeld, Johanna Sommerkorn, Julia-Maria Brüning, Marie und Clara Harzer, Ines Heitkamp.
Nicht eingesetzt wurden: Jacqueline Hunger, Larissa Endlich, Charlotte Köckeritz und Sally Schneider
Tore: Clara Beck, Julia-Maria Brüning
Coaches: Kai Jürgensen, Rolf Altherr


Auch mit neuem Coach erfolgreich

Die neuformierte WJB der Jahrgänge 1994 bis 97 kam am Sonntag mit ihrem neuen Trainer Antonius Mann zu einem verdienten 2 – 0 Erfolg beim Mitfavoriten HTC Neunkirchen.
Neuzugang Anna Jürgensen fehlte wegen einer Familienfeier, darum musste der Coach die Abwehr umstellen. Doch trotz dieser Schwächung nahmen die taktisch klug aufgestellten SCHOTT-Mädchen gleich das Heft in die Hand, erspielten sich eine Feldüberlegenheit und schnürten die Saarländerinnen in der eigenen Hälfte fest. Doch zunächst gelang es nicht, diese Überlegenheit in Torchancen umzumünzen, zu Eng standen die Neunkirchenerinnen im eigenen Kreis und ließen den Blauen keine Möglichkeit zum Schuss. Zudem blieben auch drei Ecken ungenutzt. Neunkirchen versuchte es mit langen Bällen, die aber spätestens am Kreisrand von der SCHOTT-Abwehr abgefangen wurden. Die einzige nennenswerte Offensivaktion der Saarländerinnen resultierte aus einer von der Mainzer Abwehr geschenkten Ecke, aber letztendlich kam der Ball nicht aufs Tor. Gegen Ende der 1. Halbzeit gab es dann doch einmal mehr Platz im Angriff, aber zunächst Jacqueline Hunger und dann Lotte Köckeritz vergaben ihre Möglichkeiten.
Zu Beginn des zweiten Durchgangs drehte Neunkirchen auf und konnte sich einige Kreisszenen erarbeiten. Vor allem bei einer Schlenzecke drohte höchste Gefahr, doch Kapitänin Jasmin Groll lenkte den Ball zur Ecke. Durch das offensivere Spiel der Saarländerinnen ergab sich für Mainz jetzt mehr Platz, welchen vor allem Larissa Endlich und Julia-Maria Brüning über rechts zu einigen starken Angriffen nutzten. Und nach 20 Minuten fiel endlich der hochverdiente Führungstreffer. Endlich hatte sich rechts durchgesetzt und auf die laufstarke Jacqueline Hunger gepasst. Diese drang in den Kreis ein und legte überlegt zu der am langen Pfosten bereit stehenden Ines Heitkamp, die den Ball ins leere Tor schob.
Neunkirchen erhöhte nun den Druck und wurde dabei auch von ihrem Schiedsrichter unterstützt, der Larissa Dolezilek wegen Meckerns für fünf Minuten hinausstellte. Doch Mainz verteidigte geschickt und erspielte sich in Unterzahl sogar weitere Chancen. Gerade als Dolezilek wieder ins spiel kam starte Jacqueline Hunger an der Viertellinie ein unwiderstehliches Dribbling, ließ drei Gegnerinnen stehen und überwand auch die Torfrau zum erlösenden 2-0 Endstand.
Auf ein gutes technisches Niveau aufbauend zeigte das Team eine kämpferisch starke Leistung und kann zuversichtlich in die nächsten Partien gehen.

In Neunkirchen spielten:
Inga Valentiner-Brandt (Tor), Isabel Steinfeld, Jasmin Groll, Larissa Endlich, Angelina Cammalleri, Larissa Dolezilek, Clara Beck, Johanna Sommerkorn, Jacqueline Hunger, Charlotte Köckeritz, Julia-Maria Brüning, Ines Heitkamp, Tina Steinbach, Marie Harzer.
Coaches: Antonius Mann und Rolf Altherr

 

 

WJB mit achtbarem Ergebnis bei der Süddeutschen Meisterschaft

Mit einer ansprechenden Leistung auf der Süddeutschen Meisterschaft in Mannheim konnte sich die weibliche B-Jugend des TSV SCHOTT Mainz in einem starken Teilnehmerfeld den fünften Rang sichern.

Nach der erwarteten Niederlage im ersten Spiel gegen den amtierenden deutschen Feldmeister Mannheimer HC standen die SCHOTT-Mädchen im zweiten Spiel der Mannschaft des TV 48 Schwabach gegenüber. Mainz begann stark und konnte schon nach einer Minute durch Lotte Köckeritz in Führung gehen, doch dann steigerten sich die Franken und setzten die Blauen arg unter Druck. Sie nutzten einen erzwungenen Abspielfehler zum Ausgleich und gingen kurz darauf per Ecke in Führung. SCHOTT fightete, doch irgendwie liefen die Angriffe an diesem Tag nicht rund wie gewohnt. Erst eine kurze Ecke von Kapitänin Sina Bohrer brachte Sekunden vor der Pause den Ausgleich.

Auch nach dem Wechsel gelang es den Mainzerinnen nicht, die schnellen Kombinationen der Nordbayern wirkungsvoll zu stören und der Gegner zog auf 4-2 davon. Doch die SCHOTTlerinnen kämpften weiter und konnten durch Larissa Dolezilek noch einmal verkürzen, ehe ein Schwabacher Konter zwei Minuten vor Spielende die 3-5 Niederlage besiegelte. Mit dieser nach den gezeigten Leistungen verdienten, gegen diesen Gegner aber unnötigen, Niederlage waren die Mainzer Hoffnungen auf die Halbfinalteilnahme jäh beendet.

Natürlich war die Enttäuschung groß, doch die SCHOTT-Mädchen wollten nun wenigstens noch fünfter werden und gingen entsprechend motiviert in die letzten beiden Spiele. Zunächst wurde der TEC Darmstadt durch Toren von Sina Bohrer und Larissa Dolezilek mit 2-0 besiegt.

Dann kam es zum in dieser Saison vierten Duell mit dem Erzrivalen von der TG Frankenthal. Und endlich konnten die jungen Mainzerinnen ihr Potential voll abrufen, zeigten ein tolles Spiel und konnten sogar einen 0-1 Halbzeitstand noch umbiegen. Die Tore zum verdienten 2-1 Sieg erzielten die stark aufspielende Jacqueline Hunger und die jüngste Feldspielerin im Team, Clara Beck.

Dieser fünfte Rang ist angesichts der Spielstärke der darüber platzierten Teams durchaus ein Erfolg und spiegelt den Leistungsstand der Rheinlandpfälzischen Vereine im Vergleich zu den anderen Landesverbänden wieder :

Weibliche Jugend A :

TV Alzey 4. Rang
TG Frankenthal 7. Rang

 

Weibliche Jugend B :

TSV SCHOTT 5. Rang
TG Frankenthal 6. Rang

 

Mädchen A :

HTC Neunkirchen 4. Rang
HC Speyer 8. Rang


Das Team in Mannheim:

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Annika Müller und Inga Valentiner-Brandt (Tor), Sina Bohrer, Steffi Klatt, Larissa Dolezilek, Jasmin Groll, Jacqueline Hunger, Charlotte Köckeritz, Larissa Endlich, Clara Beck, Marie Hupperich, Joy Sievers, Tina Steinbach, Sally Schneider, Isabel Steinfeld.

Coaches : Rolf Altherr und Michael Knierim


WJB mit konstanter Leistung zur Süddeutschen

Nur eine Woche nach dem zweiten Meisterschaftsturnier fand in Bad Kreuznach die Endrunde der WJB um die Rheinlandpfalz/Saar-Meisterschaft statt. Hier ging es für den TSV Schott, neben dem Meistertitel, um die Qualifikation zur Süddeutschen Meisterschaft. Gegner im Halbfinale war die Mannschaft des Kreuznacher HC, den die Schott-Mädchen am vergangenen Wochenende sicher mit 6-0 geschlagen hatten.

Entsprechend selbstbewusst begannen die Blauen und hatten schon nach wenigen Sekunden die erste Torchance, welche jedoch von der gegnerischen Torfrau vereitelt wurde. Kreuznach machte Druck, provozierte einen Abspielfehler und kam so überraschend zur 1-0 Führung. Doch die jungen Schottlerinnen ließen sich davon nicht beeindrucken und konterten noch in derselben Spielminute mit dem Ausgleich. Danach stand das Team um Kapitänin Sina Bohrer sicher und ließ den Kreuznachern kaum noch Chancen. Und auch im Sturm zeigten sich die Blauen stark und kamen bis zur Pause zu einer klaren 4-1 Führung.

Nach dem Wechsel konnte Schott dann sogar einige Leistungsträgerinnen schonen, ohne daß der Spielfluss darunter gelitten hätte. Gerade in dieser Phase zeigte sich die Ausgeglichenheit des Kaders, denn der zweite Durchgang ging „zu Null“ an Schott, 7-1 hieß es am Ende.

Damit war die Qualifikation für die Süddeutsche unter Dach und Fach und wurde entsprechend bejubelt.

Eine Stunde später ging es dann gegen die TG Frankenthal um den Titel des Rheinlandpfalz/

Saar-Meisters. Wie bereits am Wochenende vorher wurde es ein hochklassiges und temporeiches Spiel. Frankenthal war leicht feldüberlegen und hatte einige Chancen, doch die Schott-Abwehr um Torfrau Annika Müller stand gut und Schott war mit seinen schnellen Kontern gefährlich. Nach 10 Spielminuten gelang den Pfälzern per Ecke die 1-0 Halbzeitführung, und direkt nach der Pause mussten die Blauen einen weiteren Treffer hinnehmen. Mainz bäumte sich auf und warf alles nach vorne, doch mehr als der Anschlusstreffer, den Jaqueline Hunger nach gelungener Eckenvariante erzielte, gelang nicht mehr.

So geht der Titel der weiblichen Jugend B in diesem Jahr erstmals nach 3 Jahren nicht an den TSV Schott Mainz. Dennoch ist auch dieser zweite Platz nach dem Weggang von Lara May ein großer Erfolg mit dem nicht alle unbedingt gerechnet hatten.

Nun wird sich das Team am kommenden Wochenende mit den besten Mannschaften Süddeutschlands messen und versuchen, für die Deutsche Endrunde zu qualifizieren.


In Bad Kreuznach spielten:

Annika Müller, Sina Bohrer, Steffi Klatt, Larissa Dolezilek, Jasmin Groll, Jacqueline Hunger, Charlotte Köckeritz, Larissa Endlich, Clara Beck.

Coaches : Rolf Altherr und Michael Knierim


Als Tabellenführer in die Weihnachtspause

Nach der sehr bescheidenen und enttäuschenden Vorstellung beim Vorbereitungsturnier am vergangenen Wochenende konnte sich die WJB 1 an diesem Sonntag deutlich steigern und liegt nach dem ersten Spieltag dank des besseren Torverhältnisses auf dem ersten Tabellenplatz vor dem designierten Meister aus Frankenthal.

Intensives Training und eine mannschaftsinterne Aussprache in der zurück liegenden Woche zeigten ihre Wirkung. Die Mannschaft wirkte sehr geschlossen und steigerte sich von Spiel zu Spiel gemeinsam der Bestform entgegen.

Im ersten Spiel gegen den TFC Ludwigshafen lief das Kombinationsspiel der jungen Mainzerinnen noch nicht richtig rund. Es wurden zwar wenige technische Fehler gemacht, doch klappte das Zusammenspiel nicht optimal. Dennoch war Schott die klar bessere Mannschaft und siegte am Ende ungefährdet mit 4 – 0 (Halbzeit 2-0).

Im zweiten Spiel ging es dann gegen die TG Worms, den mit Abstand schwächsten und phasenweise hilflosen Gegner. Mainz ließ sich davon nicht beeinflussen und führte zur Pause bereits sicher mit 6 – 0. In den zweiten 15 Minuten trafen die Mainzer Mädels dann fast im Minutentakt – 17 – 0 hieß es am Ende.

Dieser Kantersieg gab dann die nötige Sicherheit für das letzte Spiel gegen den HC Speyer. Die Pfälzer waren deutlich schwächer besetzt als Schott, standen aber geschickt und versuchten gar nicht erst, am Spiel teil zu nehmen. Die Abschläge wurden einfach nur ins gegnerische Aus gespielt, und in der Defensive hofften die Speyrer auf Mainzer Fehler. Mit dieser Taktik hatten der HCS kurz zuvor die klar besseren Mädels aus Neunkirchen geschlagen, und zunächst waren die Pfälzer mit ihrer absolut destruktiven Spielweise auch gegen unsere WJB erfolgreich. Mit dem ersten Konter erzielten sie das 0 – 1 und hätten kurz darauf eigentlich auch das zweite Tor erzielen müssen. Es dauerte einige Minuten, bis Schott seinen Rhythmus fand, doch dann schnürte man die Speyrer am eigenen Kreis ein und ließ keine weiteren Chancen zu. Kapitänin Sina Bohrer erzielte kurz vor der Pause den hochverdienten Ausgleich und in der zweiten Hälfte waren es dann die A-Mädchen Larissa Endlich (2) und Clara Beck, die die Tore zum 4 - 1 Endstand markierten.


Der hohe Sieg gegen Worms beschert den Schott-Mädchen nun die Tabellenführung vor dem punktgleichen Meisterschaftsfavoriten TG Frankenthal. Der zweite Spieltag im Januar wird ungleich schwerer, wenn es gegen die TGF, den Kreuznacher HC und Neunkirchen gehen wird. Aber in der Form vom Wochenende sind außer Frankenthal alle Gegner schlagbar und das Ziel Süddeutsche Meisterschaft durchaus realistisch.


In Neunkirchen spielten:

Annika Müller, Sina Bohrer, Steffi Klatt, Larissa Dolezilek, Jasmin Groll, Jacqueline Hunger, Sally Schneider, Larissa Endlich, Clara Beck, Isabel Steinfeld.

Es fehlten : Caroline Hammacher, Charlotte Köckeritz

Coach: Rolf Altherr


Aufgeben ist keine Option !

Unter diesem Motto bestritt die WJB am 17. und 18. Oktober vor heimischen Publikum die Zwischenrunde zur deutschen Meisterschaft. Und obwohl die Chancen durch den Ausfall dreier Stammspielerinnen äußerst gering waren, ging die Mannschaft um Kapitänin Sina Bohrer doch einigermaßen selbstbewusst auf den Platz um sich gegen den Münchner SC den Einzug ins Finale zu erspielen.

Doch leider ging dieser Traum nicht in Erfüllung. In der ersten Halbzeit erreichte außer der überragenden Lara May keine der Leistungsträgerinnen Normalform, lediglich Joy Sievers und Sally Schneider spielten am persönlichen Limit. Da war es schon fast glücklich zu nennen, daß man zur Pause nur 0-1 zurücklag.

Die ersten 20 Minuten nach dem Wechsel gehörten dann aber klar den Mainzerinnen. Plötzlich standen alle einen Schritt näher beim Gegenspieler, die Abschläge der Münchner wurden früh abgefangen und Mainz erspielte sich einige Torchancen und Ecken, die jedoch alle vergeben wurden. Mitten in diese Drangperiode hinein kam der MSC zu einem Konter und versenkte diesen eiskalt zum 0-2. Die Mainzer versuchten noch einmal, sich aufzubäumen, aber München konnte durch einen Eckennachschuß das dritte Tor erzielen und begrub somit den letzten Hoffnungsschimmer.

Die Enttäuschung über diese am Ende unnötige Niederlage gegen einen durchaus schlagbaren Gegner war groß, doch die Mannschaft nahm sich für das Spiel um den dritten Platz am Sonntag Morgen einiges vor.

 

Gegner war nun der TSV Mannheim, der am Tag zuvor den Favoriten Rüsselsheim am Rande einer Niederlage hatte. Doch die Mainzerinnen ließen sich davon nicht beeindrucken und spielten von Anfang an aggressiv und mit viel Schwung. Tatsächlich spielten alle ihr bestes Hockey und konnten das Spiel lange offen gestalten. Nach 10 Minuten ging Mannheim in Führung, doch Mainz drängte weiter und kam durch Joy Sievers zum viel umjubelten Ausgleich. Leider gelang den Mannheimern Sekunden vor der Pause die erneute Führung. Die zweite Hälfte verlief dann kurios und frustrierend für die Heimmannschaft. Mainz spielte absolut gleichwertig, konnte aber vorne die Chancen und Ecken nicht nutzen. Und in der Abwehr zeigten sich nun doch immer mehr Schwächen, die der Gegner leicht zu Toren nutzen konnte. So stand am Ende ein niederschmetterndes 1-6 zu Buche, das den tatsächlichen Spielverlauf jedoch nicht wiedergab.

 

Trotz der deutlichen Niederlagen hat sich die Mannschaft vor allem am Sonntag gut geschlagen. Die Spielerdecke ist einfach noch zu dünn, um den Ausfall von drei Stammspielerinnen kompensieren zu können. Und, Aufgeben war und ist keine Option, darum darf man sich heute schon auf die Hallensaison freuen, wo die Mannschaft erneut den Angriff auf die Deutsche Endrunde starten wird.


An der Zwischenrunde spielten:

Annika Müller, Ulrike Grünberg (Tor), Sina Bohrer, Lara May, Larissa Dolezilek, Jasmin Groll, Jacqueline Hunger, Caroline Hammacher, Sally Schneider, Charlotte Köckeritz, Larissa Endlich, Joy Sievers, Angelina Cammalleri, Johanna König, Isabel Steinfeld (nur Sonntag).

Von der Meistermannschaft fehlten : Steffi Klatt, Clara Beck
Coaches: Rolf Altherr und Michael Knierim

 

Weibliche Jugend Rheinland-Pfalz/Saar - Meister

Mit einem am Ende überzeugenden 4 – 2 Erfolg beim ärgsten Rivalen Frankenthal sicherte sich die WJB des TSV Schott bereits vor dem letzten Saisonspiel den Meistertitel im Landesverband und hat somit bei der nun anstehenden Deutschen Zwischenrunde der besten 16 deutschen Teams Heimrecht.
Nach einem Sieg sah es allerdings in der Anfangsphase der Partie überhaupt nicht aus. Frankenthal machte enormen Druck und schnürte die Mainzerinnen am eigenen Schusskreis ein. Chancen ergaben sich fast im Minutentakt und Mainz konnte sich bei der starken Annika Müller im Tor bedanken, dass man nicht gleich in Rückstand geriet. Die mit einem Bänderriss pausierende Steffi Klatt wurde schmerzlich vermisst. Nach 15 Minuten erzielten die Pfälzer nach einem Deckungsfehler das überfällige 1-0. Trainer Altherr stellte nun die Mannschaft um, das gab etwas mehr Sicherheit. Und plötzlich war sie da, die große Ausgleichschance. Larissa Endlich hatte sich durchgetankt und stand alleine vor der Gästetorfrau, doch diese konnte parieren. Doch dieser Konter machte Mainz Mut und die Mannschaft hatte nun mehr vom Spiel und erkämpfte sich ein leichtes Übergewicht. Und es war eine der Jüngsten, Clara Beck, die den vielumjubelten Ausgleich erzielte. Gekonnt hatte sie drei Gegner ausgespielt und dann überlegt eingeschossen. Die Partie war nun sehr ausgeglichen, aber Frankenthal wirkte gefährlicher und konnte Sekunden vor dem Pausenpfiff den erneuten Führungstreffer erzielen.
Nach der Pause steigerten sich die Blauen immer mehr, setzten sich in der gegnerischen Hälfte fest und konnten sich eine Reihe von Strafecken erspielen. Und hier zeigte sich, wie nützlich das Videostudium der Frankenthaler Eckenabwehr und das Einstudieren spezieller Varianten gewesen war. Mit drei Eckentoren der überragenden Sina Bohrer drehte Mainz die Partie und hatte weitere Gelegenheiten, das Ergebnis höher zu gestalten.
Damit gelingt es dem TSV, die jahrelange Dominanz der Frankenthaler im weiblichen Bereich zu durchbrechen. Und am kommenden Wochenende stehen sich in den darunter liegenden Kategorien der A- und B-Mädchen auch jeweils der TSV und die TG Frankenthal in den jeweiligen Endspielen gegenüber …

TSV: Annika Müller (Tor), Sina Bohrer, Lara May, Larissa Dolezilek, Jasmin Groll, Jacqueline Hunger, Caroline Hammacher, Sally Schneider, Charlotte Köckeritz, Clara Beck, Isabel Steinfeld, Larissa Endlich.
Coach: Rolf Altherr

 

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