TSV Schott

TSV SCHOTT Mainz

25.05.2009: Hockey: Keine Punkte aus Heimspielwochenende

 

Im samstäglichen Duell Spitzenreiter gegen Schlusslicht behielt am Ende der Gast aus Berlin mit 4:2 die Oberhand in Mainz. Die Vorzeichen waren klar in diesem Duell: Für Blau-Weiß Berlin waren die drei Punkte fest eingeplant, Mainz kämpfte um einen ansehnlichen Abschied aus der Bundesliga. Mainz stand tief und wartete auf Konterchancen, während Berlin schon früh bewies, dass ihnen ein Spiel mit offenem Visier besser liegt. Dennoch konnte Berlin nach 13 Minuten in Führung gehen. Mainz nutzte die erste Ecke durch Köhler zum Ausgleich (31.). Doch wie so oft in dieser Saison, kassierten die Mainzer postwendend einen Rückschlag. Nur 30 Sekunden später netzte Kunz nach einem Patzer in der Hintermannschaft ein. Doch diese Führung währte nicht lange. Nach Flanke von Benno Hornung, konnte Köppl im Gegenzug erneut ausgleichen – die Mainzer Taktik schien aufzugehen. In der zweiten Hälfte das selbe Bild: Mainz stand tief und Berlin hatte mehr vom Spiel. Trotzdem gelang es den Blau-Weißen nicht, ihre Überlegenheit in Torchancen umzumünzen. So dauerte es bis zur 53. Minute, ehe eine sehr umstrittene Ecke zum 3:2 führte. Berlin legte diesmal nach und konnte zwei Minuten später erneut durch Bauß auf 4:2 ausbauen. Die Hauptstädter schalteten nun einen Gang zurück, und Mainz ging seinerseits etwas mehr in die Offensive. Wirklich gefährlich wurde SCHOTT aber erst in der letzten Minute, jedoch ging der Schuss von Max Ankner knapp am Tor vorbei, so dass es letztlich beim 2:4 blieb. Ein Ergebnis, das nach dem Spielverlauf in Ordnung geht.

 

Tabellenschlusslicht Mainz empfing am Sonntag die Zehlendorfer Wespen aus Berlin und unterlag mit 0:3 (0:1) nach drei Dallmann-Toren. Wie am Vortag stellte sich Mainz hinten rein und wartete auf Konter, während die Wespen mit langen Schlenzbällen von Olympiasieger Florian Keller ihr Glück versuchten. Zwanzig Minuten ging das defensive Konzept der Gastgeber auf, dann schlug es zum ersten Mal im Mainzer Gehäuse ein. Nach einem Keller-Freischlag stand Robert Dallmann am langen Pfosten ungedeckt und schnickte den Ball über Torwart Rettenmaier in die Maschen. Auch nach der Pause das selbe Bild: Mainz stand tief und versuchte zu Konterchancen zu kommen. Doch eine Hemmersbach-Ecke fand nicht den Weg ins Gehäuse der Wespen. Besser machten es die Berliner: Einen schnellen Angriff schoss erneut Dallmann zum 2:0 ein. Der Widerstand war gebrochen, als Robert Dallmann in der 60. Minute seinen Hattrick perfekt machte. In der Folge machte Mainz auf, kam aber nicht mehr zum Ehrentreffer. Die Wespen dagegen vergaben fünf Minuten vor Ende per 7m noch die Chance auf ein höheres Ergebnis.

 

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