TSV Schott

TSV SCHOTT Mainz

28.09.2009: Hockey: Sieg und Niederlage am Heimspielwochende

 

Ein Sieg und eine Niederlage: Dieses unbefriedigende Ergebnis brachten die ersten Heimspiele für die Hockeyherren des TSV SCHOTT Mainz mit sich. Am bayerischen Wochenende war erst Abstiegskandidat Wacker München zu Gast an der Erzberger Straße. 6:3 stand es am Ende. Weniger gut das zweite Spiel: Trotz zweimaliger Führung gingen die Punkte zum Schluss nach Nürnberg (3:4).

 

Im Samstagsspiel gegen den HC Wacker München ging es um Rehabilitation für die schwache Leistung zum Saisonauftakt in Hanau. Schnelles Flügelspiel und konsequentes Torschussverhalten waren der Schlüssel zum Erfolg. Schnell hatte der TSV die Kontrolle über das Spiel übernommen und einen 5:1 Vorsprung herausgespielt. Doch dann kam wieder das bekannte Konzentrationsloch der Mainzer. Zwei Tor-Geschenke sorgten für unnötige Spannung, die erst durch Benno Hornungs zweiten Treffer im Spiel beendet wurde. Positiv: Das Flügelspiel brachte den Erfolg. Negativ: Die in Hanau noch so überzeugende Abwehr wackelte ohne den erkrankten Morgenbesser gewaltig.

 


Im Gegensatz zu den „Grünschnäbeln“ des HC Wacker ließen sich die bedeutend erfahreneren Nürnberger nicht problemlos überlaufen. Im Duell der Aufstiegsaspiranten sollte sich zeigen, welches der beiden Teams oben dran bleiben konnte. Mit der ersten Ecke im Spiel traf die HG Nürnberg gleich ins Schwarze: 0:1. Ein schöner Angriff über links und eine verwandelte Ecke brachten das 2:1 und die Wende für den TSV bis zur Pause. Doch die Führung währte nicht lange, weil ein Abwehrfehler die HG zum Ausgleich einlud. Nach dem 2:2 wurde es hektisch: Erst wurde ein unberechtigtes Tor für Mainz gegeben, dann fingen sich die Nürnberger eine Zeitstrafe ein. Alle Trümpfe lagen jetzt in der Hand der führenden Mainzer. Doch die gelbe Karte war weder Heil noch Segen. Die Mainzer warfen unverständlicherweise alle taktische Disziplin über Bord - jeder wollte stürmen. Das Ergebnis: Mit einer Ecke und einem Siebenmeter gaben die dezimierten Nürnberger dem Spiel die finale Wendung. Positiv: Auch im zweiten Spiel des Wochenendes reichte die Fitness. Negativ: Fehlende taktische Disziplin und technische Unsicherheiten kosteten am Ende wichtige Punkte im Aufstiegskampf.

 

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