| Wintersport |
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Herzlich Willkommen auf den Seiten der Wintersport-Abteilung Auf über 3 Jahrzehnte Ski- und Konditionsgymnastik kann die Abteilung Wintersport des TSV Schott zurückblicken. Zwei mal wöchentlich bieten wir ein attraktives und spartenübergreifendes Sportprogramm. Die Trainingseinheiten - teils im Rhythmus von Musik - bestehen aus allgemeiner Kondition, Bewegungskoordination, Geschicklichkeit und Gewandtheit, aber auch aus Kräftigungs- und Dehnungselementen. Ein gesunder Mix, der fit hält, aber auch die Skibegeisterten auf ihren Winterurlaub sportartspezifisch vorbereitet. Viele nutzen auch ohne Ski zu fahren das breite Angebot um sich sportlich zu betätigen. Das Training ist alters- und geschlechtstunabhängig und jeder kann leistungsmäßig mithalten. So fing es an im letzten Jahrhundert anno 197x:
und heute in der neuen Otto-Schott-Halle resp.derzeit im Spiegelsaal:
Training und Aktivitäten der AbteilungWas wäre eine Wintersportabteilung ohne ihre Skifreizeiten? Bereits Anfang der 80er Jahre gründete sich die Vereinsskischule und bot regelmäßig im Winter eine Skifreizeit mit vereinseigenen Übungsleitern für den nordischen und alpinen Skisport an. Fahrten nach Ruhpolding, Lac de Tignes, die Seiser Alm, Niederthai im Ötztal sollen stellvertretend für die vielen schönen Freizeiten einmal genannt sein. In Niederthai hatten wir im Jahr 1985 einen außergewöhnlichen Gast in unserer Skigruppe. Spontan nahm der damalige rheinland-pfälzische Ministerpräsident Dr. Bernhard Vogel am mehrtägigen Skikurs von Gerd Plachetka teil, absolvierte das abschließende Gästerennen in der Prominentenklasse (Rang 1) und erhielt hierfür die Urkunde des TSV Schott; sie hängt noch heute in seinem Speyerer Haus, wie uns sein uns treu gebliebener Fahrer bestätigte. Am letzten Abend waren wir dann Gäste unseres prominenten Landesvaters.
Ministerpräsident a.D.Dr.B.Vogel zu Gast im Skikurs der Abteilung ...
Natürlich kommen auch unsere Spieleinheiten bei diesem gezielten Gesundheitstraining nicht zu kurz. Ein Volleyballtrainer sorgt für richtiges Pritschen und Baggern in den entsprechenden Trainingseinheiten. Alles was der Bewegung dient, sei es Brennball oder Völkerball, Ball über die Schnur oder ganz lapidar Fußball, werden mit großer Begeisterung von den Aktiven im Rahmenprogramm der Skigymnastik angenommen. Seit Mitte des Jahres 2005 hat die Abteilung einen lizensierten Nordic-Walking-Trainer. Das Konzept des Deutschen Skiverbandes vermittelt Nordic-Fitness unter Gesundheitsaspekten.Ein Blick in die Genese der Wintersportler zeigt den Wandel in den sportlichen Strukturen. Die Abteilung Wintersport wurde 1968 von Helmut Lange gegründet. Noch bevor ein sportliches Konzept für die Aktiven erarbeitet werden konnte, zwang eine berufliche Versetzung Herrn Lange die Abteilungsgeschäfte bereits nach kurzer Zeit abzugeben. Gerd Plachetka, bislang Mitglied bei den Leichtathleten, übernahm die Wintersportler. Der Diplomsportlehrer bemühte sich beim Sportamt der Stadt Mainz um freie Hallenkapazitäten. Das Zauberwort heute würde man darüber lächeln hieß damals Skigymnastik! In der Goetheschule bot Gerd Plachetka zwei mal wöchentlich ein gezieltes Skitraining an und durch einen Zeitungsartikel publik gemacht, bewegten sich zunehmend mehr Aktive im Rhythmus der Musik. Auch Mitglieder des rheinhessischen Skiverbandes schlossen sich dem Training an und die Skigymnastik des TSV Schott erlebte einen ungeahnten Aufschwung. Das Training musste aufgrund mangelnder Hallenkapazitäten auf 100 Teilnehmer beschränkt werden. Mit dem Bau der vereinseigenen Halle waren diese Schwierigkeiten beseitigt. Der Leistungssportgedanke wird seit 1991 in der Abteilung nicht mehr verfolgt. Bis zu diesem Zeitpunkt waren über viele Jahre etwa ein Dutzend Skilangläufer des TSV Schott bei nationalen und internationalen Meisterschaften vertreten. Überwiegend waren es die großen Langlaufstrecken, die den besonderen Reiz ausmachten, wie der schwedische Vasalauf (89 km), der Südtiroler Marcialonga (72 km), der König-Ludwig-Gedächtnislauf in Oberammergau (90 km) oder der Engadiner Skimarathon in St. Moritz. Kaum eine europäische Wettkampfloipe und Ergebnisliste, in der die Nordischen des TSV Schott nicht zu finden waren. Zu den Höhepunkten zählten sicher die Teilnahmen an den Seniorenweltmeisterschaften auf der Oberpfälzer Silberhütte (1985) und einige vordere Placierungen bei den Deutsche Hochschulmeisterschaften. Gerd und Gerd, die nordischen Helden Zu den Sternstunden der Abteilungsgeschichte gehören zweifelsohne auch unsere 10 durchgeführten internationalen Mainzer Skirollerrennen mit rund 1000 Teilnehmern/innen in den Jahren 1974 bis 1985 am Start. Ob klassisches Gleiten oder Skating a la Pauli Siitonen, beim Rollerski ist jede Technik erlaubt, wenn es gilt sich die Kondition in Verbindung mit koordinativen Bewegungen für die Wintersaison zu holen. Da Schnee in unseren Breiten eher Mangelware ist, hat sich das Ski-Rollen zu einer eigenen Sportart entwickelt. Als Austragungsstätte diente für den TSV Schott der Parkplatz des heutigen Mediamarktes in Mainz-Bretzenheim, der Sonntags autofrei war und sich durch seinen glatten Asphalt auszeichnete. 1982 gelang es uns den damaligen rheinland-pfälzischen Sportminister Rudi Geil für die Siegerehrung zu gewinnen; schließlich stiftete sein Haus alljährlich die Pokale. Alljährlich auf´s Neue ein Erlebnis.....
oder gelegtlich auch gegen Wanderschuhe ... Eine feste Einrichtung vieler vergangener Jahre: eine Wanderwoche in Oberjoch/Allgäu durfte im Veranstaltungskalender der Wintersportler nicht fehlen! Bergwandern im Allgäu, stärkt nicht nur..... Genese und Aktivitäten der Abteilung (Autor: Gerd Plachetka) Update: 02.11.2009 SMK/HR; 05.03.2010 SMK |